Brandschützer bei Fastnacht

Feuerwehr nimmt sich selbst auf die Schippe

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Tabea Rühmkorff und Nico Spieß huldigen in ihrer originellen Playback-Show dem neuen König alias Stadtbrandinspektor Herbert Weber.

Ober-Roden - Wenn’s brennt, sind sie mit großem Ernst sofort zur Stelle. Doch wenn keine Flammen lodern, haben sie eine gute Gabe, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen und sich auch mal für Andere „zum Affen“ zu machen.

Die Rede ist von den Männern und Frauen der Ober-Röder Feuerwehr, die wieder gut Fastnacht zu feiern wussten. Auf dem Traumschiff stachen sie in See. Als verarmte Hippies kamen die letztjährigen Regenten Marjana und Sven Lehninger zu ihrer Abdankung. In voller Pracht und mit einer gehörigen Portion perlendem Schaumwein als Mitgift zogen Prinz Klaus II. und Prinzessin Marita I. aus dem Hause Wolf mit einer Polonaise auf den Narrenschiff-Thron.

Kapitän Michael Spieß war erleichtert: „Was bin ich froh, dass ich letztes Jahr die Wolfs und nicht die Wulffs angefragt habe – sonst hätten wir heute Pech gehabt!“ Der Sitzungspräsident, konnte viele Künstler, alle aus der großen Feuerwehrfamilie, begrüßen und dankte ihnen mottogerecht mit Duftkissen der Note „Maritim“ statt schnöder Orden.

Alles nur Spaß

Die Feuerwehrleute nehmen sich nicht bierernst, allen voran der neue Stadtbrandinspektor Herbert Weber, der sich nicht nur bei der Playback-Show mit Tabea Rühmkorff, Heiko Schweitzer und Nico Spieß gut mitverkaufte. Beate Rebel, Irmgard Rebel und Hedwig Spieß gingen in die Bütt. Birgit und Jenny Weber, Jessica Krahl, Martina Brehm und Monika Spieß glänzten als Majoretten an Bord. Toni Rebel kam als eingebildeter Kranker und Daniel Müller als Knecht, während Pascal Jäger, Merlin Rebel und Pierre Beckmann beim Kaffeeklatsch brillierten.

Ausgestattet mit Wischmopp, Lappen und Eimer übersetzten Jürgen Rebel und Michael Spieß eine Modesportart auf ihre Weise: Das vielgeliebte Zumba bedeutet bei der Feuerwehr „Zwei unbeschreiblich mobile Butzfraue vom Amt“. Und weil die Fähigkeiten bei der Wehr so vielfältig sind, konnte das Traumschiff sogar mit einer siebenköpfigen Stimmungskapelle aufwarten – die Reisenden genossen es in vollen Zügen.

chz

Quelle: op-online.de

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