Kindersitzung der TG

Wahrheit über den Osterhasen

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Heiß erwartet beim närrischen Jungvolk im Saal: die traditionelle Mini-Playback-Show des TG-Jugendmusikzuges.

Ober-Roden - Samstagabend zweite Fremdensitzung, Sonntagnachmittag Kindersitzung: Schon jetzt ist die TG-Halle wieder närrische Hochburg, und manche Stimme des Hofstaates hatte ebenso wie das frische Aussehen am Sonntag schon erheblich gelitten.

Dennoch ließen es sich die erwachsenen Hoheiten nicht nehmen, mit dem Elferrat beim Kinderprinzenpaar als Gäste vorbeizuschauen und Orden zu verteilen. Kinderprinzessin Anna Luisa I. (Sauer, beheimatet auch im Hause Gotta) und ihr Prinz Yann I. (Rigual) hießen den hohen Besuch bei ihrer Begrüßung auch würdevoll willkommen. Statt anschließend von ihrem Thron aus in aller Ruhe das Sitzungsprogramm zwischen Hunderten aufgeregter kleiner Narren zu bewundern, hatten die kleinen Hoheiten selber Stress: Nach kurzem Umziehen und langem Schminken tanzten sie beide bei der Midi-Garde mit. Prinz Yann I. als Hahn im Korb und ebenso wenig aus dem Tritt zu bringen wie ihre Lieblichkeit, Anna Luisa I.

Das haben auch die elfjährigen Moderatorinnen Paula Daxer und Isabella Frehe mit Orden gewürdigt. Sie hatten Premiere auf der Bühne, und auch sie tanzen mit und hatten richtigen Umziehstress. Dafür, was sie alles an diesem Nachmittag leisten mussten, erledigten sie ihren Part ausgesprochen ruhig und gelassen und sprachlich wunderbar verständlich und ließen sich nicht einmal durch ausfallende Mikrofone aus der Ruhe bringen.

Optische Höhepunkte zwischen den Beiträgen

Wer bringt endlich mal den Eltern bei, wie das mit dem Osterhasen wirklich ist? Lucy Poth berichtete in der TG-Bütt von den alljährlichen Osterfreuden und den nie gefundenen Eiern.

In der Bütt erzählte Miriam Schäfer von ihrem schönsten Traum. Die Schule samt Lehrern war auf den Mond geschossen worden, doch leider klingelte der Wecker. Adriana Wilmutz berichtete davon, dass wildes Fastnachtfeiern in ihrem Alter glücklicherweise nicht mit den erträumten Exzessen, sondern mit Cola und Vernunft endet. Lucy Poth blickte mit Hasenohren auf dem Kopf auf Ostern und fragte sich, wann denn endlich jemand die Eltern aufklären würde, wie’s wirklich sei mit dem Fest, und Jana Schwarz erzählte von den seltsamen Erlebnissen mit Jungen gleichen Alters in der Tanzstunde. Schließlich stellte Leo Kaufmann genervt fest: „Urlaub machen, das ist Stress!“

Optische Highlights zwischen den Wortbeiträgen: die Auftritte der Minigarde als kesse Pipi Langstrumpf, der Mini-Majoretten als fesche Trachtlerinnen, der Midigarde, des Nachwuchs-Jazz und des Tanzmariechens Celine Frank - nicht nur für Omas und Opas ein schöner Anblick.

Fehlen durfte natürlich auch nicht die legendäre Playbackshow der Jüngsten des TG-Musikzuges. Hier rockte der Nachwuchs die Bühne und das mit viel schauspielerischem Können. Aber auch von außen kamen Gäste. So etwa die Jugend des Musikvereins Viktoria 08 unter der Leitung von Anja Schrod sowie der Chor der Trinkbornschule, den Marianne Jung mit Schwung auf der Bühne präsentierte. Doch wie immer wartete gegen Ende alles darauf, dass sich endlich die Seile des Segels an der Hallendecke lösten und unzählige Luftballons auf die Teilnehmer am großen Finale herabregneten - bunter Schlusspunkt einer gelungenen Kindersitzung. Am Fastnachtssonntag findet ab 14.11 Uhr der Kindermaskenball statt. 

chz

Quelle: op-online.de

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