Beim Hexenrummel war die Hölle los

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Beim Hexenrummel war die Hölle los. Um die Garderobe kümmerte sich diesmal der neu gegründete Förderverein und half damit dem Team. Auch die närrischen Tollitäten – Prinzessin Claudia II. und Prinz Frank I. (Trageser) - besuchten mit kleinem Gefolge die sechste Neuauflage des TG Hexenrummels – selbstverständlich standesgemäß im grasgrünen TG-Shirt.

Ober-Roden „Bitte außerhalb der Halle leise verhalten!“ – diese Aufschrift auf den Armbändchen, die beim Hexenrummel der TG Ober-Roden als Eintrittskarte galten, war deutliches Zeichen der intensiven Bemühungen des Teams.

Die Fußballabteilung, allen voran Jugendleiter Claus Eurich, hatten zahlreiche Neuerungen eingeführt, um die zumeist sehr jungen Gäste im Bereich der Halle zu halten und möglichst zu vermeiden, dass es zu den großen lautstarken Treffen im Hof und am Straßenrand kam. „Ich verstehe die Nachbarn ja völlig. Sie haben jetzt sechs Wochenenden lang Rambazamba hier in der Gegend, da an jedem Fastnachtswochenende hier Veranstaltungen sind“, räumte der Organisationschef ein. Und er hatte vorgebeugt. So war etwa erstmals der Kellerraum geöffnet, zwar ohne Bar, aber dafür mit ganz viel Platz und etwas Ruhe zum Quatschen.

Man musste also nicht mehr auf die Gass’, wenn man im Saal sein eigenes Wort nicht verstand. Dafür sorgte nämlich hoch professionell das Team von DJ Bembi, das mit großer Licht- und Soundanlage die richtige Stimmung für Party und Fastnacht mitbrachte. Der Andrang der Jugend war riesig, und stolz blickte Claus Eurich auf die unzähligen Fußballer- oder Fantrikots, um die schon bei der Einladung als „Verkleidung“ gebeten worden war. Kaum jemand kam „oben ohne“ oder traute sich in einem anderen Kostüm in den Saal, zumal es für den Verein mit den meisten Anhängern im Saal auch einen großen Pokal mit Gravur gab: „Sieger Kostümwettbewerb 2014 beim TG Hexenrummel“. „Ich fürchte nur“, gab der Initiator etwas leiser zu, „den Pokal wird die TS Ober-Roden mit nach Hause nehmen.“ Und tatsächlich überwog das leuchtende Rot im Saal. 

chz

Quelle: op-online.de

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