Gelungener Neustart der Fastnacht im Clubheim

BSC Urberach-Kappen in Partystimmung

+
Stimmungsvoll ging es bei der „Kappennparty“ des BSC Urberach unter anderem beim Auftritt der „Giesemer Trottwa Lersche“ zu.

Urberach - Der Kappenabend des BSC hatte eine jahrzehntelange Tradition. Selbst für Spieler der Handball- oder der Tennis-Abteilung war es bisweilen schwierig, an die begehrten Karten zu kommen.

Mit der Zeit ging das Interesse zurück, im vergangenen Jahr legte der BSC fastnachtstechnisch eine Pause ein. Jetzt feierte der Verein mit einer „Kappenparty“ sein karnevalistisches Comeback. Der Name macht bereits deutlich, dass der Feieranteil größer ist als früher und die Zahl der Büttenreden etwas geringer. Holger Merbach, Steffen Völklein, Florian Löbig und Bernd Kosellek hatten die Organisation übernommen. „Wir haben uns gesagt, dass wir da was machen müssen, bevor diese Tradition stirbt“, meinten Holger Merbach und Steffen Völklein vor dem Beginn der Veranstaltung im Clubheim. Erste Gespräche fanden bereits im Herbst 2015 statt. Für die Fastnacht 2016 war man etwas spät dran, daher fand im vergangenen Jahr eine vereinsinterne Fastnachtsparty ohne Vorträge statt.

In diesem Jahr hatte das Orga-Team wieder Gäste von auswärts eingeladen. Die BSC-Fastnacht sei jahrzehntelang ein Begriff gewesen, selbst Ober-Röder hätten sich hergetraut, berichteten Merbach und Völklein. Sie seien motiviert, diese Tradition auch in den kommenden Jahren fortzuführen.

Zwischen den fünf Programmpunkten hatten die Planer ausreichend „Luft“ gelassen, damit der Partyanteil nicht zu klein ausfällt. Gleich zum Auftakt hatte sich der BSC mit Michi Reisert einen närrischen Hochkaräter eingeladen. Der Fastnachter aus der Nachbarschaft hatte seine von der TG-Fremdensitzung erprobte Büttenrede im Gepäck. Ein echter Fastnachtsroutinier ist Günter Delrieux aus Dreieich, der trotz seiner langen Jahre in der Bütt erstmals beim BSC zu Gast war. Für stimmungsvolle Live-Musik sorgten die „Trottwa Lersche“ aus Jügesheim, die die Besucher das ein oder andere Mal zum Mitsingen und Mittanzen animierten. Reiner Wagner aus Dietzenbach war mit seinem kabarettistischen Vortrag „Wein muss sein“ beim BSC vertreten. Bernd Kosellek schilderte zum Abschluss des Programms seine Kreuzfahrt-Erlebnisse, mit denen er auf den KSV-Sitzungen zu Gast war. (ey)

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare