Besonders lange Karnevalszeit

„Die Fahne weht, es ist vollbracht“

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Die Fahne hängt, jetzt kann gefeiert werden: Prinzessin Claudia und Prinz Frank, das Kinderprinzenpaar Anna-Luisa und Yann-Xavier sowie TG-Vorsitzender Karlheinz Weber freuen sich auf die bevorstehende Kampagne.

Waldacker - Endlich weht sie auch einmal in Hoabach, die grün-weiß-rote Fastnachtsfahne, und das für eine besonders lange Karnevalszeit.

An der stark befahrenen Bundesstraße 459 macht sie auch durchreisende Autofahrer auf die Rödermärker Fastnacht aufmerksam. Gehisst wurde die Fahne auf dem Grundstück des Rödermärker Prinzenpaares Claudia I. und Frank I. , auch als Familie Trageser bekannt.

Schon Tage zuvor kündeten mehrere Pavillons vor dem Haus vom großen Ereignis - da, wo sonst berufsbedingt besonders viele Autos stehen. Immerhin kam alles, was in der Rödermärker Fastnacht Rang und Namen hat, jemals in einem prinzlichen Hofstaat seinen Platz hatte oder der Kampagne sonst verbunden ist, um das Fahnehissen beim Prinzenpaar zu würdigen und den neuen Tollitäten zu gratulieren.

TG-Vorsitzender und Prinzen-Schmied Karlheinz Weber kämpfte zwar gemeinsam mit einigen seiner langjährigen Elferräte erst einmal mit der Fahnenstange und der rot-weiß-grün-gelben Fastnachtsfahne; der frisch gebackene Prinz kämpfte noch mit seiner Narrenkappe, die ihm beim Hochschauen vom Kopf rutschte, und ihre Lieblichkeit kämpfte vor allem gegen die Kameras und versteckte sich schon mal hinter den breiten Schultern der Elferräte. Doch schließlich wehte auch diesmal die Fahne im Hoabacher Wind und kündet von der gestarteten Fastnachtskampagne.

Fahne wird begossen

Karlheinz Weber fasste es eher bodenständig-poetisch in Worte: „Die Fahne weht am Prinzenhaus weit hinter Oweroure hinaus. Die Fahne weht bei jedem Wetter wacker in der Kampagne 2014 in Waldacker!“ Das verlangte doch nach einem dreifach „Oweroure helau“ von Prinz Frank und Prinzessin Claudia ebenso wie von Kinderprinz Yann-Xavier I. (Pacifique Rigual) und Kinderprinzessin Anna-Luisa I. (Sauer), deren Mutter an diesem Tag auch noch ihren 50. Geburtstag feierte und wie die Prinzessinnen mit Blumen bedacht wurde.

Begossen wurde die gehisste Fahne natürlich auch. Nur die üblichen fastnächtlichen Klänge durch den Musikzug der TG Ober-Roden ließen bis gegen Abend auf sich warten. Zu viele Musiker kamen erst an diesem Nachmittag aus dem Urlaub zurück. Aber dann eilten sie umgehend mit ihren Instrumenten in die Hauptstraße, wo schon kräftig gefeiert wurde.

Der närrische Anfang ist gemacht. Weiter geht’s nach einer Reise nach Köln am 18. Januar mit dem ersten öffentlichen Fastnachtstreiben beim Fußballer-Hexenrummel am 25. Januar ab 21 Uhr im TG-Heim. Mit der ersten Fremdensitzung am Samstag, 1. Februar, um 18.45 Uhr tritt die Kampagne dann in die heiße Phase.

chz

Quelle: op-online.de

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