Fenster in die Vergangenheit

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Der aktuelle Vorstand des HGV (von links): Eduard Dutiné (Schatzmeister), Rita Dutiné (Beisitzerin), Katja Swantes (Stellvertreterin), Patricia Lips (Vorsitzende), Doris Lips (Geschäftsführerin), Herbert Schneider (Beisitzer), Norbert Cobabus (Stellvertreter). Nicht im Bild: Beisitzer Siegbert Huther.

Rödermark (bp) ‐ Seit 30 Jahren öffnet der Heimat- und Geschichtsverein Rödermark (HGV) mit seinen Ausstellungen Fenster in die Vergangenheit. Im Jahr der Zusammenlegung der Gemeinden Ober-Roden und Urberach zur Stadt Rödermark gegründet, haben zahlreiche interessierte Bürger mit Ideen und Anregungen seine Arbeit geprägt.

Die Mitglieder im Gründerjahr waren Reinhard Berker, Ingeborg Dittmann, Elke Donners, Walter Faust, Ladislaus Groß, Hans Hoch, Siegbert Huther, Georg Jäger, Gerhard Kantz, Theo Koser, Alfons Maurer, Karl Martin Rebel, Adam Reisert, Egon Schallmayer, Felix Schnotale, Adam Schrod, Karl Spieß, Josef Trauten und Hans Vetter.

Vorsitzender war über lange Jahre Reinhard Berker. Ihm folgte 1993 Patricia Lips nach. Gemessen an der Dimension der Geschichte und damit seinem Schwerpunktthema ist der HGV noch ein recht junger Verein. Doch war der Arbeitseifer und ehrenamtliche Einsatz von Anfang an sehr groß. Basis ist nach wie vor das Sammeln von Dokumenten, Fotos und Artefakten. Gleichzeitig wurde in den letzten Jahren aber auch vermehrt Wert auf Veröffentlichungen gelegt. Ein bunter Reigen von Veranstaltungen und Themen kamen so in den vergangenen Jahrzehnten zusammen.

Unvergessen ist das Kerbtheater

Beispielhaft genannt seien zahlreiche Publikationen, zuletzt eine Chronik zur Stadtgeschichte, viele Ausstellungen mit heimatkundlichem Hintergrund, Ausflüge und Exkursionen, Vorträge, oft auch im Zusammenhang mit der Pflege der heimatlichen Mundart, die Betreuung des Töpfermuseums sowie der Vitrinen in den Foyers der Hallen. Unvergessen ist sicher auch das Kerbtheater und vieles andere mehr. Über allem steht das Ziel der Erforschung, Bewahrung und vor allem der Weitergabe der Geschichte der Stadt, aber natürlich auch die Pflege der Geselligkeit innerhalb des Vereines, der heute etwa 140 Mitglieder hat.

So bietet der HGV an jedem ersten Freitag einen Stammtisch an, der wie alle anderen Veranstaltungen auch für Gäste geöffnet ist. Ein großer Wunsch des Vorstandes für die Zukunft wäre die engere Zusammenarbeit mit den Schulen. Am Sonntag, 1. November, hat zum kleinen Jubiläum turnusgemäß auch das Töpfermuseum in Urberach von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Neben der heimatkundlichen Dauerausstellung zeigen Fotos und Dokumente die Geschichte des Vereines in all seinen Facetten.

Quelle: op-online.de

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