Großer Tag für die Feuerwehr

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Staatssekretär Werner Koch überreichte Birgit Weber die Urkunde „Feuerwehr des Monats“.

Ober-Roden (ey) - Von einem „großen Tag für die Feuerwehr Ober-Roden“ sprach der Stadtbrandinspektor und scheidende Wehrführer Waldemar Schrod zu Beginn einer besonderen Ehrung.

Anschließend wurde die Ober-Röder Wehr im Rahmen einer kleinen Feierstunde als „Feuerwehr des Monats“ ausgezeichnet.

Der mit einer Anerkennungsprämie in Höhe von 500 Euro verbundene Titel wird seit 2007 vom Hessischen Innenministerium in Zusammenarbeit mit dem Feuerwehr-Magazin „FLORIAN-Hessen“ vergeben. Nach der Feuerwehr Hainstadt im Januar 2009 sind die Ober-Röder die zweite Feuerwehr im Kreis, die diese Auszeichnung erhält.

Vor allem Staatssekretär Werner Koch sparte nicht mit Lob. Koch erläuterte, warum man sich im Ministerium für Ober-Roden entschieden hat. Hauptgrund war die Ferienwoche, die die Feuerwehr seit 2002 für Kinder und Jugendliche anbietet.

Ferienwoche ausschlaggebend für Auszeichnung

Angesprochen sind Kinder, die nicht Mitglieder der Jugendfeuerwehr sind und zuvor auch nicht durch die Familie mit der Feuerwehr in Berührung kamen. Es steht nicht nur das Thema Feuerwehr im Vordergrund, sondern auch Freizeitaktivitäten wie Schwimmbadbesuche, Ausflüge oder gemeinsame Spiele.

Preisverleihung vor großem Bahnhof: Unter anderem, Stadtbrandinspektor Waldemar Schrod, Keisbrandinspektor Ralf Ackermann (vorne links), Landrat Oliver Quilling (rechts), Bürgermeister Roland Kern und Stadtverordnetenvorsteher Jörg Rotter freuten sich über die Auszeichnung.

„Diese lobenswerte und erfolgreiche Aktion mit dem Ziel, der breiten Öffentlichkeit die Arbeit einer Feuerwehr näher zu bringen und vor allem Jugendliche für die Arbeit in der Feuerwehr zu begeistern, haben die Auszeichnung „Feuerwehr des Monats“ verdient“, begründete Staatssekretär Koch die Ehrung. Er strich vor allem die Tatsache heraus, dass die Ferienwoche Kinder und Jugendliche ansprechen soll, die bislang noch nicht mit der Feuerwehr in Berührung gekommen sind.

Im Rahmen einer kleinen Präsentation hatte Birgit Weber, die die Ferienwoche seit Beginn leitet, unter anderem deutlich gemacht, dass sich das Engagement lohnt. So haben 107 verschiedene Kinder bislang an den Ferienwochen teilgenommen, 20 von ihnen wurden später Mitglied der Jugendfeuerwehr. Davon sind mittlerweile drei Nachwuchsfeuerwehrleute in die aktive Einsatzmannschaft übernommen worden, eine weitere Übernahme steht kurz bevor. Die Jugendfeuerwehr ist auch dank der Ferienwoche in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. 35 bis 40 Personen gehören mittlerweile im Durchschnitt der Jugendfeuerwehr an. Dass dies bemerkenswert ist, unterstrich Kreisbrandinspektor Ralf Ackermann. Landesweit nehme die Anzahl der Mitglieder in den Jugendfeuerwehren nämlich ab, sagt der Feuerwehrexperte.

Quelle: op-online.de

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