Feuerwehr übt Rettung Schwerverletzter

Rennen mit üblen Folgen

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Stück für Stück zerlegten die Helfer der Übung ein Auto, um einen lebensgefährlich „Verletzten“ zu befreien.

Urberach - Drei teils lebensgefährlich verletzte Opfer eines Autorennens musste die Urberacher Feuerwehr aus den Trümmern ihrer Fahrzeuge befreien. Eine Übung für den Ernstfall.

Das war das dramatische Szenario, das Thomas Weber und Werner Klose für die Abschlussübung am Donnerstagabend ausgearbeitet hatten. Das Auto eines Möchtegern-Rennfahrers war in der leichten Kurve der Darmstädter Straße gegen den Gabelstapler der Zimmerei Sulzmann geprallt. Auch sein Rivale kam ins Schleudern, Auto Nummer zwei blieb auf der Fahrerseite liegen. Den Beifahrer konnte die Feuerwehr ohne großen Aufwand retten, der Fahrer musste mit Schere und Spreizer aus dem Wrack befreit werden.

Weit schwieriger war die Rettung des Eingeklemmten, dessen Auto unter den Stapler gerast war. Seine Kopf- und Halsverletzungen hatten Weber und Klose nämlich als lebensgefährlich erklärt, die Einsatzkräfte mussten äußerst behutsam vorgehen. Denn während sie das Auto zerlegten, kümmerte sich der Notarzt drinnen um den Verletzten. 50 Minuten dauerte es, bis er im Rettungswagen weiter versorgt wurde. Im Einsatz waren 35 Feuerwehrleute mit fünf Fahrzeugen sowie sechs Sanitäter und Rettungsassistenten der Johanniter-Unfallhilfe. Stadtbrandinspektor Herbert Weber, sein Stellvertreter Peter Gotta und Erster Stadtrat Jörg Rotter waren aufmerksame Beobachter.

Feuerwehr rettet Verletzte bei Übung (2010)

Feuerwehr rettet „Verletzte“ bei Übung

Quelle: op-online.de

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