Gaukler kehrt auf Sockel auf Festplatz zurück

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Der Gaukler kehr an seinen Platz zurück.

Rödermark - (bp) Die freundliche Hartnäckigkeit von Gerda und Hans Vetter hat sich gelohnt. Gestern kehrte die 2002 von Rowdys stark beschädigte Gaukler-Statue auf ihren Sockel am Festplatz in Urberach zurück.

Der ehemalige Stadtrat Hans Vetter und seine in der Fastnacht als Größe bekannte Frau („Frau Weißbescheid“) hatten immer wieder auf das Versprechen der Stadt hingewiesen, dass die Bronzefigur (ihr fehlte ein Bein) repariert und an ihren Stammplatz zurückkehren werde. Gestern stießen Bürgermeister Roland Kern, das Ehepaar Vetter und Künstler Eberhard Gutberlet aus Frankfurt mit Sekt auf den besonderen Moment an.

Das Aufstellen der Figur ist Milimeterarbeit.

Das aus zwei Figuren (ein Seiltänzer, ein Gaukler) bestehende Kunstwerk „Seiltanz“ ist wieder komplett. Auch die Linie, die beide Standbilder verbindet, ist nun zur Zufriedenheit aller wieder hergestellt. Eine Spezialfirma hatte die Linie in einem ersten Versuch nicht gerade und vor allem unvollständig auf den Asphalt aufgemalt. Der städtische Bauhof erledigte das nun im Handstreich. Die Sanierung des Festplatzes, der Streit um die missratene Linie und Diskussionen mit der Versicherung hatten das Projekt jahrelang blockiert.

Vorsichtig wird der Gaukler aufgerichtet.

Falls es gänzlich schief gegangen wäre, hätte Hans Vetter übrigens schon gewusst, wie er reagiert: „Ich hätte mich auf den leeren Sockel gesetzt und Richtung Bürgermeisterei eine lange Nase gedreht.“

Quelle: op-online.de

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