„Flächennutzungsplan knebelt Stadt für zehn Jahre“

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Geradezu vernichtend fällt die Kritik der FDP zum Regionalplan aus, der zeigt, wo neue Wohn- und Gewerbegebiete sowie Straßen entstehen können. Oder - wie in Rödermark - nicht entstehen können.

Rödermark ‐ Hans Gensert, Bürgermeisterkandidat der FDP Rödermark, lässt kein gutes Haar am neuen Flächennutzungsplan: Entwurf des Planungsverbands Rhein-Main nimmt Rödermark jede Entwicklungschance. Von Michael Löw

Der neue Flächennutzungsplan (FNP) - genauer gesagt: dessen Entwurf - ist eine „Streichorgie“ und „beraubt Rödermark seiner Entwicklungsoptionen“. Geradezu vernichtend fällt die Kritik der FDP zum Regionalplan aus, der zeigt, wo neue Wohn- und Gewerbegebiete sowie Straßen entstehen können. Oder - wie in Rödermark - nicht entstehen können.

Hans Gensert, Vorsitzender und Bürgermeisterkandidat der Liberalen, spricht gar von einer „Knebelung der Stadt für die nächsten zehn Jahre“. Die FDP werde prüfen, ob sie die Umsetzung des Entwurfs auf den letzten Drücker noch verhindern kann. Ende des Jahres soll er vom Parlament des Planungsverbandes Rhein-Main verabschiedet werden.

Kaum eine der 75 Städte und Gemeinden zwischen Wetterau und vorderem Odenwald werde so „gnadenlos abgebügelt“ wie Rödermark: Gewerbeansiedlung am Rödermarkring oder am Hainchesbuckel, Wohnen am Steckengarten, Wohnen und Einzelhandel westlich des alten Gaswerks Ober-Roden? Alles wurde aus dem Entwurf gestrichen, kritisiert Gensert. Dass die AL dies lautstark begrüße, wundere ihn nicht: Diesen „ideologischen Irrweg“ hätten die Grünen schließlich schon vor langer Zeit eingeschlagen.

Quelle: op-online.de

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