Fördergelder in Region behalten

Rödermark - (lö) Im September beginnt die Stadt mit dem Austausch alter Heizungen in öffentlichen Gebäuden, die aus Landesmitteln des Konjunkturpaktes finanziert werden. Wo immer möglich, will die Stadt die Aufträge an Handwerker aus der Region vergeben, kündigte der Erste Stadtrat Alexander Sturm an.

Die Ausschreibungen werden auch über die Handwerkskammern verteilt. Bund und Land stellen Rödermark 2,45 Millionen Euro an zinsgünstigen Darlehen und direkter Förderung zur Verfügung. Die Stadt will jeweils ein Drittel für die so genannte energetische Gebäudesanierung, die Aufwertung der Ortsmitte Ober-Roden und die Sportstättenmodernisierung verwenden.

Nähere Angaben über Umfang und Art der Arbeiten gibt‘s bei den Kommunalen Betrieben Rödermark: Monika Rühr (Tel: 06074 911-819, E-Mail m onika.ruehr@roedermark.de ) oder Dieter Schwarzkopf (Tel: 06074 911 851, E-Mail dieter.schwarzkopf@roedermark.de) von der Abteilung Gebäudemanagement.

600 000 Euro aus unterschiedlichen Fördertöpfen investieren die Kommunalen Betriebe Rödermark (KBR) in die Halle Urberach. Die erhält nicht nur eine neue Heizung (rund 68 000 Euro): Die zeitgemäße Dämmung von Dach und Fassade der Halle kostet rund 148 500 Euro. Dickster Brocken ist indes die Modernisierung des von Vereinen, Selbsthilfegruppen und Parlament genutzten Mehrzweckraums, für die die KBR rund 400 000 Euro veranschlagt haben. Decke, Fußböden, Wände und Toiletten müssen dringend erneuert werden, moderne Ton- und Lichttechnik für Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung fehlen komplett.

Ebenfalls im Herbst bekommen das Rathaus und Sozialverwaltung sowie das Feuerwehrhaus in Urberach, das Jugendzentrum Ober-Roden und der Kindergarten Waldacker neue Heizungen.

Quasi runderneuert wird das Rathaus in Ober-Roden. Der Altbau erhält noch dieses Jahr ein neues Dach, 2010 stehen der Austausch der Fenster, die Dämmung der Fassade und der Brandschutz auf dem Programm.

Quelle: op-online.de

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