15-jähriger Kartfahrer

Im Leihwagen auf der Überholspur

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Fredy Krämer aus Messenhausen fährt zum Training auf die Kartbahn in Schaafheim.

Messenhausen - Fredy Krämer hofft auf eine Karriere als Kartfahrer und dreht eifrig seine Runden auf der Bahn in Schaafheim. Doch das eigene Sportgerät ist ein teurer Spaß für den 15-Jährigen aus Messenhausen. Von Sascha Eyßen

Den Traum von der Karriere als Rennfahrer haben viele Jugendliche. Fredy Krämer aus Messenhausen ist da keine Ausnahme, gute Ergebnisse bei Kartrennen machen ihm Mut. Mit seinem Teampartner Maximilian Röder aus Eltville hat der 15-Jährige zuletzt bei Rennen in der Region von sich reden gemacht. Bei einem 200-Runden-Rennen in Groß-Zimmern belegte das Duo den zweiten Platz - in einem Teilnehmerfeld das ausschließlich aus Erwachsenen bestand.

Dabei hat Fredy Krämer erst vor gut einem Jahr ernsthaft mit dem Kartfahren begonnen. Als Kind hatte er den Sport zwar mal ausprobiert, es dann aber wieder sein gelassen. Im Februar 2013 legte er wieder los. „Mich fasziniert einfach alles, was mit Motoren zu tun hat“, erklärt der Nachwuchsfahrer. „Die ganze Atmosphäre ist toll.“ Meist sonntags trainiert er auf den Kartbahnen in Schaafheim und Groß-Zimmern.

Bislang mit Leihkart, denn ein eigenes Renngerät ist noch zu teuer. Das soll vielleicht irgendwann mal folgen. Fredy Krämer und Maximilian Röder, die unter dem Teamnamen „Bob-Kart“ unterwegs sind, hoffen auf Sponsoren. „Die sind beide auf der Überholspur, aber finanziell ist das einfach schwierig“, sagt Bob Heckmann, der Vater von Fredy Krämer. Die Kosten für ein eigenes Kart sind hoch, eine halbe Stunde auf der Bahn in Schaafheim kostet 30 Euro. Das geht dann richtig ins Geld, wenn man ausreichend trainieren will.

Sebastian Vettel - Seine außergewöhnliche Karriere in Bildern

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Einige Wettkampftermine stehen in den nächsten Monaten im Kalender von Fredy Krämer und Maximilian Röder. Am 13. Juli findet ein 100-Runden-Rennen in Schaafheim statt. Für das 300-Runden-Rennen am 14. September und das 500-Runden-Rennen am 8. November, beide ebenfalls in Schaafheim, sucht das Duo noch einen Mitfahrer. Hier bilden drei Fahrer eine Mannschaft.

Im Herbst will Fredy Krämer bei einer so genannten Sichtprüfung des ADAC mitmachen. Die Fahrer drehen dort ein paar Rennrunden und die Prüfer sagen ihnen dann, ob sie für den Rennsport geeignet sind und welche Serie für sie in Frage kommen könnte.

Quelle: op-online.de

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