Freie Wähler wollen 2011 ins Parlament

Rödermark ‐ Die Freien Wähler wollen bis Sommer eine Ortsgruppe in Rödermark gründen und bei der Kommunalwahl im Frühjahr 2011 antreten. Ob sie auch einen Bürgermeisterkandidaten aufstellen, haben die Freien Wähler (FW) zumindest andiskutiert, sagte Ingolf Heiß und ergänzte: „Eine Frau täte Rödermark gut.“ Von Michael Löw

Heiß ist so etwas wie der Koordinator der FW-Ortsgruppe. Über den Pizza-Streit im Breidert kam er zur Politik, doch weder von CDU noch von AL, SPD oder FDP fühlt er seine Interessen vertreten. „Die derzeitige politische Lage und das Geschachere von Posten stößt auf breite Ablehnung bei den Bürgern der Gemeinde“, stärkt FW-Kreisvorsitzender Rudolf Schulz der noch kleinen Schar Rödermärker Interessenten den Rücken. Bei einem Treffen am Donnerstag, 25. Februar, wollen Heiß und Schulz ab 18 Uhr im „Löwen“ weitere Mitstreiter werben.

Wer Fragen hat, bekommt hier Antwort:

  • Ingolf Heiß, Tel.: 06074 96181, E-Mail iheiss@gmx.de.
  • Kreisvorsitzender Rudolf Schulz, Tel.: 0172 6820750, E-Mail: fwgteamofland@web.de.

Heiß ist sich sicher, dass viele Rödermärker mit der Stadtregierung nicht zufrieden sind. Ansatzpunkte sieht er genug: Neugestaltung des Bahnhofes Ober-Roden, das Thema Wohngebiet Breidert - das vorige Woche wieder auf der Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung stand und wieder verschoben wurde -, Transportkarren zur Unterstützung für ältere Menschen auf den Friedhöfen, der Verkehr in Ober-Roden oder die Ortsdurchfahrt Waldacker. Diskutieren will die Initiative über fehlende Radwege, Fluglärm auch vom Flugplatz Egelsbach und die Auswirkungen der neuen Umgehungsstraße von Offenthal für Urberach. Die Freien Wähler verstehen sich nicht als Partei, sondern als Verein, der sich um kommunale Probleme kümmert.

Quelle: op-online.de

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