Freizeit-Schiffe wieder im Hafen

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Gerade bei Mädchen immer sehr beliebt: die Modenschau bei der Abschlussfeier der Stadtranderholung, wo sich alle Gruppen von ihrer kreativsten Seite präsentieren.

Urberach/Waldacker (chz) - Noahs Arche, die von der Freizeit der Gallusgemeinde aus durch die Lande schipperte, hat auf der Bulau wieder trockenes Land gefunden, und auch die MS Hoabach hat wieder sicher in ihrem Hafen auf dem Waldackerer Kirchengelände geankert.

Waren es bei den Einen hauptsächlich Tiere aller Art, die fünf Tage lang für viel Leben sorgten, so waren es bei den Anderen überwiegend Piraten und viel Volk, das sich bei Kreuzfahrten an Deck tummelt. Viel getobt und gesungen wurde überall, und nicht nur die alten Renner von Emmi-tscha bis zu Adele kamen wieder zum wohlverdienten Ruhm, sondern auch manch neuer Freizeit-Hit machte die Kinder ausgelassen und die Teamer heiser. Das Wetter hatte beiden Gruppen einiges abverlangt. Der Flexibilität der Leitung war’s zu verdanken, dass niemand zu sehr unter der Hitze litt oder im Gewitter zitterte.

In Urberach hatten die 24 Teamer ihre 108 Kinder am heißen Dienstag zur Rallye durch Orwisch geschickt. Die Kinder vertrugen es gut, die Teamer schwächelten das schon eher, verriet Betreuer David. Doch riesige Wasserschlachten zurück auf der Bulau machten das Leben mehr als erträglich. Das drohende Gewitter am Freitag hatte den Tagesplan auch etwas durcheinander gemixt, doch Bändchen-Flechten und Singen kam fast ebenso gut wie geplanter Postenlauf. Und auf den heißgeliebten Ausflug zur Lochmühle mussten die Kinder auch nicht verzichten.

Bilder von den Ferienspielen

Abschlussfeste der Ferienspiele

In den freien Stunden waren sie damit beschäftigt, ihre Lager zu gestalten. Wie immer hatten die Gruppen mit so klangvollen Namen wie Krokodile, Kamele, Nilpferde, Faultiere oder Erdmännchen aus Naturmaterialien kleine Kunstwerke im Unterholz geschaffen, die im Beisein der Eltern und Freunde am Samstag prämiert wurden.

Die „Löwen“ wurden zu den Königen der Waldlager gekürt, auf dem zweiten Platz landeten punktgleich die „Pandas“ und die „Schmetterlinge“. Ein Dankeschön galt der ehrenamtlichen Lagerleitung Desirée Ayahs, Steffi Schwarzkopf und Marco Weckesser, die sich wie auch viele der Betreuer extra Urlaub genommen hatten, sowie dem Küchenteam um Andrea Witzel.

Während zum Ausklang der Bulaufreizeit stets die einzelnen Gruppen prämiert werden, wartet in Waldacker ein umfangreiches Showprogramm auf die Gäste. Pfarrer Elmar Jung betonte vom Schiffsbug zwischen Windböen und Blätterrauschen die Sicherheit, die Jesus auf das Lebensschiff bringt, ehe Kapitän und Freizeitleiter André Pradel die Highlights der kleinen Künstler moderierte. 33 fröhliche Teamer um ihn herum ließen die Eltern auch das Geheimnis der Beliebtheit dieser Freizeit erahnen.

Dank von Stadtverordnetenvorsteher Jörg Rotter

Tänze der „Rodau-Dampfschifffahrts-Kapitäne“ oder der „Kompassgirls“, der „Titanic Checker“, der „Bullaugen“ oder der „musikalischen Kampfsport-Piraten“ verbreiteten ebenso viel Laune wie die Spiele, die auch Betreuer und Eltern einbezogen. Kleine Wettkämpfe um Apfelfischen oder Erbsentransport erheiterten Jung und Alt. Ein wunderbares Vergnügen war das „Schminken“ der Betreuer durch hinter ihnen stehende Kinder.

Der Dank des Kapitäns an seine Crew fiel entsprechend herzlich aus, allen voran an den „Freizeit-Opa“ René, der schon seit 14 Jahren mitarbeitet, und an Neuling Boris, der während der Feier Geburtstag hatte. Stadtverordnetenvorsteher Jörg Rotter – selbst lange Jahre Leiter der Stadtranderholung – dankte im Namen der Stadt Rödermark dem Team und dem Küchenpersonal um Anne Schrod: „Freitags sind immer besonders viele ehemalige Gruppenleiter hier zu Besuch: Da gibt’s leckeren Reisbrei, den gibt’s zuhause nicht!“

Quelle: op-online.de

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