Fußballer mit Beistand „von oben“

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Pfarrer Dr. Jude Njoku sprach segnende Worte über den neuen Defibrillator und seine allezeit hilfreiche Nutzung. Mit im Bild (von links): Viktoria-Präsident Werner Braun, Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Manfred Neßler und Ralf Dorpmüller vom Rotkreuz-Kreisverband Dieburg.

Urberach ‐ Premiere im Stadion des FC Viktoria Urberach: Vor dem Heimspiel gegen den FC Eschborn erhielt der Urberacher Hessenligist den ersten Defibrillator der Aktion „Herzsichere Sportvereine“. Von Christine Ziesecke

Das handliche Gerät kann bei Herzstillstand mit Elektroschocks Leben retten. Die Jubiläumsstiftung der Sparkasse Dieburg will bis zum Jahr 2012 solche Geräte im Gesamtwert von 100 000 Euro an alle Sportvereine, Fußballvereinsheime und Handballhallen in ihrem Geschäftsbereich übergeben. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) übernimmt die technische Betreuung der Geräte sowie die Ausbildung der Ersthelfer.

Vor rund 250 Zuschauern kam der Defibrillator direkt vom Himmel. Ein Hubschrauber setzte Manfred Neßler, den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Dieburg, sowie Ralf Dorpmüller vom DRK-Kreisverband Dieburg, mitten auf dem Spielfeld ab. Ebenfalls vom Himmel her kam auch Pfarrer Dr. Jude Njoku; er sprach in der Halbzeitpause Segensworte.

„Der FC Viktoria ist der erste Verein, der den Defibrillator erhält. Der Einsatz ist einfach und erhöht die Überlebenschancen der Betroffenen deutlich. Jährlich sterben über 100 000 Menschen am so genannten plötzlichen Herztod, darunter auch immer wieder viele Sportler“, erläuterte Manfred Neßler. Mit ausschlaggebend sei aber auch das zunehmende Alter der Zuschauer. „Wir hatten keine Probleme, Teilnehmer an der Ausbildung zu finden“, freute sich Vorsitzender Werner Braun. Er hoffe, dass der Defibrillator nie benötigt werde. Wo das Gerät auf dem Vereinsgelände positioniert wird, steht noch nicht fest.

Quelle: op-online.de

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