Futterhäuschen für Meise und Spatz gebastelt

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Kinder aus der Tagesstätte Zwickauer Straße und Bewohnerinnen des Hauses Morija bastelten gemeinsam Vogelhäuschen.

Ober-Roden (lö) ‐ Vogelfreunde zwischen 6 und weit über 80 Jahren hämmerten, schraubten, tackerten und klebten über Generationengrenzen hinweg. Im Werkraum des Hauses Morija entstanden Vogelhäuschen, die Sperling, Amsel, Meise & Co. über den Winter helfen sollen.

Die Sparkasse Dieburg unterstützt das Gemeinschaftsprojekt von Naturschutzbund (NABU), Altenheim und Kindergarten Zwickauer Straße mit 2.000 Euro. Geholfen hat auch Schreinermeister Philipp Huther. Er schnitt die Bretter für 50 Futterhäuschen zu.

Der eigentliche Fressplatz ist so angelegt, dass die Vögel nicht hinein schlüpfen und die Körner verschmutzen können. Infektionsgefahr war bekanntlich viele Jahre das Argument, mit dem auch der NABU die Winterfütterung abgelehnt hat. Werner Weber und seine Rödermärker Ortsgruppe plädieren indes dafür, möglichst früh zu füttern. Nur so könnten sich die Vögel rechtzeitig vor Schnee und Frost daran gewöhnen.

Ein erstes Futterhäuschen hängt im Garten der Tagesstätte. „Die Kinder haben seither schon viele Rotkehlchen gesehen“, freute sich Leiterin Lydia Drengwitz.

Außerdem hat der NABU mit den Kindern auch Nistkästen gebaut. Jetzt hofft Rüdiger Werner, dass Bürgermeister Roland Kern wie versprochen bei der Feuerwehr ein gutes Wort einlegt, damit die beim Aufhängen hilft. „Spatzenhotels“ machen erst drei Meter über dem Boden Sinn, Nisthilfen für Mauersegler müssen mindestens acht Meter hoch hängen.

Quelle: op-online.de

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