SPD gegen Gewerbe am Friedhof

Rödermark ‐ Der Regionale Flächennutzungsplan löst bei der SPD Rödermark ein geteiltes Echo aus. Was ist gut am Entwurf des Planungsverbandes Rhein-Main, wo liegen seine Schwächen? Von Michael Löw

Ein tragfähiger Kompromiss, aber kein Anlass zum Jubeln: So bewertet der SPD-Fraktionsvorsitzende Armin Lauer den Entwurf des Regionalen Flächennutzungsplanes (FNP), der noch 2010 rechtskräftig werden soll.

Die Rödermärker Genossen kritisieren zum einen, dass der FNP ein Gewerbegebiet am Ober-Röder Friedhof vorsieht. Würde das Dreieck zwischen Kapellenstraße, Frankfurter Straße und Rödermarkring zum Industriegebiet, hätte ein Mehrgenerationenhaus praktisch keine Chance mehr. Norbert Schultheis, der Vorsitzende des Bauausschusses, nennt es „instinktlos“, wenn neben einem Friedhof Gewerbe angesiedelt würde.

Darüber hinaus bedauert die SPD, dass der FNP-Entwurf keine Aussagen zu erneuerbaren Energien enthält.

Zufrieden ist die SPD-Fraktion mit der Entscheidung, die „Grüne Mitte“ unbebaut zu lassen. Bestätigt sieht sich die SPD auch in ihrer Ablehnung des Wohngebiets „Am Steckengarten“ im Osten von Ober-Roden.

Quelle: op-online.de

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