Die Geige erfährt eine Renaissance

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Ciaran Rümkorff (Geige) wurde beim Konzert im Bücherturm von Musikschulleiter Benno Eckmann (Klavier) begleitet.

Ober-Roden - (lö) Seinen ersten Auftritt hatte das neue Streicherensembles der Musikschule im vollbesetzten „Rothaha“-Saal. Erst fünfmal hatten Michelle Bornhöft , Sarah Hohm , Elena Huckriede , Antonia Kruse , Maria Pfeiffer , Franziska Schlachter , Daryush Adjili, Patrick Laumann , Thorben Schwarzkopf und Daniel Yang gemeinsam geübt.

Doch die sechs- bis zehnjährigen Geigenschüler meisterten das Konzert mit Bravour. Leiterin des Ensembles ist Ruth Schwachhöfer. Außerdem haben die Kinder auch bei Erika Ahrendt, Silvia Stan und Heiko Rühmkorff Unterricht. Musikschulleiter Benno Eckmann freut sich über die Renaissance der Geige, die er selbst spielt: „Wir hoffen, das Ensemble noch durch Cello und Bratsche ergänzen zu können.“

An diese Premiere schloss sich ein Konzert an, das die breite Vielfalt und Qualität der Musikschule präsentierte. Die Zuhörer erlebten die Fortschritte von Schülern im Alter von sechs bis 44 Jahren.

Der zweite Programmpunkt zeigte, wohin der Unterricht führen kann. Die 18-jährige Sophia Schwarzkopf sang unter Begleitung von Andreas Neuwirth zwei Musicalarien. Erfolgreich ist die Schülerin von Nina Rohloff im Wettbewerb „Jugend musiziert“ und will eine Ausbildung zur Profisängerin absolvieren. Ebenfalls das Hobby zum Beruf machen, möchte Tabea Rühmkorff , die auf ein Konservatorium wechseln will. Die 14-Jährige spielte mutig den 1. Satz des Violinkonzerts a-moll von Bach. Wie sehr das Violinspiel boomt, und wie weit man es damit bringen kann, zeigten Ciaran Rühmkorff und Lara Schröder , die den 1. Satz aus Vivaldis Violinkonzerts G-Dur zu Gehör brachten.

Das Keyboard sowohl als Instrument der klassischen als auch der modernen Musik präsentierten die Schüler von Volker Coutandin und Ralf Merten. Jakob Sturm intonierte das sich stetig steigernde „In der Halle des Bergkönigs“ aus Griegs „Peer Gynt“-Suite, Alper Bastiyali und Thomas Groh spielten Popstücke.

Zu hören waren außerdem Klavierbeiträge von Nadine Schmidt, Karin Schäfer , Sitara Schmidt und Heike Schwede mit drei Stücken für Gitarre und das Querflöten-Terzett Sarah Fritzges, Laura Rosskopf und Lehrerin Judith Aporta-Ullenboom. Zurück in die Hochzeit der Blockflötenmusik, die Barockzeit, führte der Vortrag von Sonja Harich, Jutta Kreß , Katrin Peters und Indra Schäfer , die von Karin Schäfer am Cello begleitet wurden. Der Vortrag stand unter der Leitung von Angelika Greiner-Wiehr, die sich, wie alle anderen Musikschullehrer, beim Tag der offenen Tür am Samstag , 27. Juni, vorstellt.

Quelle: op-online.de

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