Geprägt vom Geist der Nächstenliebe

„20 Jahre Haus Morija unter Gottes Zusage – wir gehen weiter...“ – dieses Motto des Geburtstagsfestes griffen Pfarrer Elmar Jung und Pfarrer Oliver Mattes in der ökumenischen Dankandacht auf und überreichten den Schwestern einen Korb voller frisch gebackener Hefeteig-Füße, auf dass sie diese mit Mitarbeitern und Heimbewohnern teilen mögen.

Ober-Roden ‐ Ganz im Zeichen des Dankes stand die akademische Feier zum 20. Geburtstag des Hauses Morija. Der Dank der ökumenisch geprägten Christusträger-Schwestern galt allen Förderern, Mitarbeitern und Wegbegleitern vom ersten Tag an. Von Christine Ziesecke

Sie haben damals mutig und gegen mancherlei Vorurteile, aber stets mit Unterstützung aus politischen und kirchlichen Kreisen das Heim aufgebaut. Der Dank der Gratulanten, die mit Grußbotschaften und Geschenken die Feier bereicherten, galt vor allem jenen neun zumeist sehr jungen Frauen, die sich als erste aus dem Kreis der Christusträger-Schwestern der Altenpflege angenommen hatten. Sie haben das Heim bis zum heutigen Tage nicht nur zu einer vorbildlichen und längst zertifizierten Mustereinrichtung ausgebaut, das mit dem Haus Mamre für betreutes Wohnen noch eine Erweiterung erfuhr. Mit ihrem Geist der Nächstenliebe und der stets offenen Freundlichkeit haben sie auch beide Häuser geprägt.

Für die Politik sprachen Petra Müller-Klepper, die Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Familie und Gesundheit, Heide Hess im Namen von Landrat Oliver Quilling sowie Erster Stadtrat Alexander Sturm für die Stadt Rödermark ihre ungeteilte Bewunderung aus. Pfarrer Heinrich Mohn als einer der frühesten Wegbegleiter, Ober-Rodens langjähriger evangelischer Pfarrer Matthias Welsch, Apotheker Andreas Julius als einer der vielen Nachbarn sowie Margot Süß für den „Freundeskreis ProMorija“ sparten nicht mit lobenden Erinnerungen an die vergangenen 20 Jahre.

Doris Brenner für den Heimbeirat, Helga Müller für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen sowie Christine Fimpel für das Leitungsteam der Christusträger-Schwestern vertieften diese Eindrücke. Dr. Ernst Karliczek, stellvertretender Vorsitzender des Christusträger-Sozialwerkes und lange Jahre Angehöriger einer Haus-Morija-Bewohnerin, rundete das Lob und den Dank mit persönlichen Erfahrungen ab.

Über allem stand an diesem Abend aber der Dank an den himmlischen Vater, was sich auch im Motto des Festes manifestierte: „20 Jahre Haus Morija unter Gottes Zusage – wir gehen weiter...“ – dieser Leitspruch prägte die ökumenische Andacht, die von Pfarrer Elmar Jung und von Pfarrer Oliver Mattes gehalten wurde und die mit einem großen Korb frisch gebackener „Hefe-Füße“ endete, von den beiden Geistlichen an die Schwestern überreicht mit den Worten: „Ihr werdet sie eh nicht alleine selber essen, sondern wie alles mit euren Mitarbeitern und euren Bewohnern teilen!“

Quelle: op-online.de

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