Gesundheitsmesse mit neuer Idee

Rödermark (lö) - Mit einem neuen Konzept geht die Messe „Fitness & Business“ nächstes Jahr an den Start. Die Vorträge werden räumlich und zeitlich von der eigentlichen Messe getrennt. Sie finden freitags in der Kelterscheune statt.

Die weit besser besuchte Messe in der Kulturhalle konzentriert sich aufs Wochenende. Damit komme man Wünschen der Besucher entgegen, sagte Bürgermeister Roland Kern.

Genau ein Jahr vor der „Fitness & Business 2012“ rührten Kern, Ingrid Acker vom Gesundheitsforum Rödermark und Alfons Hügemann vom Innovationscentrum Rödermark die Werbetrommel für die Veranstaltung vom 14. bis zum16. September. Sie erwarten rund 50 bis 60 Aussteller, die ihre Stände zum Preis von 220 Euro ab sofort buchen können. Zielgruppe ist die „Generation plusminus 50“. Jene Männer und Frauen also, die die Bundesregierung einerseits erst mit 67 Jahren in Rente gehen lassen will und die andererseits von Seniorenverbänden heftig umgarnt werden.

Die Messen der Jahre 2007, 2008 und 2010 waren nach Ansicht von Bürgermeister Kern „für alle Beteiligten ein großer Erfolg“: Jeweils über 4  000 Besucher konnten sich über die vielfältigen Angebote informieren. Mit Unterstützung des Ärztenetzes Rodgau-Rödermark wurden ausgewogene Vortragsreihen und Fitness-Tests zusammengestellt. Jungunternehmer – darunter viele aus dem Gesundsbereich – stellten sich vor. Die Ausstellerfläche mit 900 Quadratmetern war ausgebucht. Die Reaktionen der Besucher und der Aussteller seien durchgehend positiv gewesen.

Zur Nutzung von Präventionsangeboten anregen

Stadt und Gesundheitsforum wollen Bürgern und Firmen Möglichkeiten der persönlichen Gesundheitsförderung präsentieren. Außerdem soll die Messe das Vermitteln von praktischen Umsetzungsmöglichkeiten in Familie, Institutionen und Betrieben fördern, den Zugang zu den Gesundheitsanbietern erleichtern und die Nutzung von Präventionsangeboten anregen.

„Fitness & Business 2012“ will weiterhin dazu beitragen, die Zusammenarbeit zwischen den Gesundheitsanbietern zu verbessern, in dem Kenntnisse über die diversen Angebote und Qualifikationen vermittelt und die adäquate Nutzung dieser Angebote gefördert werden.

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Zudem soll die Vernetzung der Unternehmen im Bereich der innovativen Technologien mit Schwerpunkt medizinische Technik, Gesundheitstechnik, Gebäudeplanung, Umwelt- und Kommunikationstechnik durch Kenntnis über Produkte und Dienstleistungen verbessert sowie die hiermit verbundenen Chancen bezüglich neuer Arbeitsplätze und Reduzierung von Leerständen sowie Existenzgründungen und Fördermöglichkeiten gezeigt werden.

Quelle: op-online.de

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