„röderMARKT“

Gewerbeschau mit eigener Note

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Tom Jet mit seiner Band brachte für alle Jahrgänge die passende Musik - teilweise von der Bühne herunter sogar bis mitten unters Publikum.

Ober-Roden - Eine „moderne Erlebnis-Gewerbeschau“ war dem Bürger versprochen worden, und sie war näher an die Menschen herangerückt als ursprünglich (in Rödermarks grüner Mitte) geplant: der „röderMARKT“ hielt vieles von dem, was Gewerbeverein und städtische Wirtschaftsförderung gemeinsam gestalten wollten.

Mit 101 Ausstellern – viele davon aus Technik- und Energieunternehmen – bei nur fünf nominellen Organisatoren war mitten im Herzen von Ober-Roden eine vor allem gesellige Ausstellerzeile und Festmeile geschaffen, die mit illuminierten Riesenballons und einem graziösen Lichtträger auf Stelzen eine besondere Note bekam. Die Bitte nach einer entsprechenden Beleuchtung der Geschäfte und Stände war weitgehend ungehört verhallt, doch vielleicht klappt es beim nächsten Mal. .

Kunst, Kultur und Kinderbelustigung waren versprochen und gab es auch ab der recht gut besuchten Freiluft-Feierabend-Party am Freitag. Landrat Oliver Quilling freute sich bei der Eröffnung vor allem über die Unterstützung des Mittelstandes, dem Rückgrat in dieser Region, und wurde von Vertretern von Handelskammer und Handwerkskammer darin bestätigt. Das gute Wirtschaftswachstum und damit verbunden die niedrige Arbeitslosenquote gerade bei Jugendlichen sei durchaus „das Verdienst der heimischen Unternehmen in unserer Region“. Es lohne sich, in den Standort und damit in die Menschen in der Region zu investieren – der „röderMARKT“ sei ein leuchtendes Beispiel dafür.

Manfred Rädlein, Vorsitzender des Gewerbevereins Rödermark, strahlte über die gelungene Vermittlung des Grundgedankens, die Schönheiten im Ortskern in den Mittelpunkt zu rücken und den Einzelhandel vor Ort dabei zu stärken: „Gemeinsames Handeln ist eine tolle Sache. Vor allem die Zusammenarbeit von Gewerbeverein und der Wirtschaftsförderung der Stadt hat unheimlich gut geklappt. Ich habe noch nie so viele Komplimente für das Team und für das Event als solches bekommen wie heute Abend.“ Er hofft, dass solche Ereignisse den teilnehmenden Geschäften – selbst wenn es im ersten Moment nicht so wirkt – ein dickes Umsatzplus bringen.

„röderMARKT“ in Rödermark

„röderMARKT“ in Rödermark

Am Samstagnachmittag sah es noch nicht danach aus: Die brütende Hitze ließ die Ober-Röder und ihre Gäste erst gegen Abend herauskommen. „Jetzt ist es früh genug, dass wir kommen, haben wir uns gedacht. Schließlich heißt es ja Late Night Shoppen und wir können bis 23 Uhr feiern“, begründete Heide Krüger ihr abendliches Eintauchen in den bis dahin dicht gefüllten Straßen.

Bis vor den Bahnhof zog sich das Geschehen, wo neben dem „Stagemobil“ und neben „WohnSinn“ noch auf einer dritten Bühne Live-Musik und abendliche Karaoke beigesteuert wurde. Doch wie stets war der größte Andrang da, wo auch die meisten Essens- und Getränkestände einluden, allen voran die Weininsel und die Cocktailbar, die rund um die Uhr umlagert war, schon weil dort unter anderem abends Tom Jet mit Band auftrat und den richtigen Ton traf. Idyllisch wurde es zu später Stunde: da traf der bewunderte Stelzenmann am „KunstHaus“ auf Rödermarks Symbolfigur „wumboR“ und ließ sich auf einen kleinen Flirt ein.

chz

Quelle: op-online.de

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