Gift gegen Tauben in Ober-Rodens Ortsmitte

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Taubenplage in Rödermark: Rolf Wiederspahn fand vergiftete Weizenkörner auf seinem Grundstück.

Ober-Roden ‐ Zum zweiten Mal haben Unbekannte Rödermark Gift verstreut, um Tauben zu töten. Die Taubenplage im Zentrum von Ober-Roden dauert nun schon über ein Jahr. Von Michael Löw

Zwei bis drei Handvoll roter Weizenkörner seien über sein Hoftor geworfen geworden, sagte Rolf Wiederspahn, auf dessen Grundstück zeitweise 200 bis 300 verwilderte Haustauben eine Heimat gefunden hatten. Ob auch Vögel verendeten, wusste er gestern nicht.

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„Ich tue nichts, was ich nicht tun darf“, verteidigte sich Wiederspahn gegen Vorwürfe, er füttere die Tauben weiterhin an. Das Ordnungsamt habe ihm vor „eins bis zwei Monaten“ eine Belehrung verschickt, die ihm untersagt, Tauben auf öffentlichen Flächen zu füttern. Körner auf seinem Grundstück auszustreuen, sei ihm nicht verboten worden.

Sobald die Stadt einen Taubenschlag baut, in dem sie die Eier gegen Gipseier tauscht und so die Vermehrung bremst, werde er „kein einziges Korn mehr ausstreuen“.

Quelle: op-online.de

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