Tod bei 110 Grad in der Sauna

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Vorm Damenfinale war die Stimmung noch gut. Das Foto zeigt drei der teilnehmenden Frauen: Leila Kulin (zweimalige Weltmeisterin, Finnland), Tatjana Archipenko (Weltmeisterin 2009, Russland) und rechts Michaela Butz (Kosename: „Superbutzi“, Weltmeisterin 2010). In Finnland hielt sie im Schwitzkasten am längsten bei 110 Grad Hitze aus. Ihre Vereinskollegin von den „Saunarittern“, Silvia Pfuhl aus Rodgau-Weiskirchen, wurde bei dem Wettbewerb wie im Vorjahr Dritte. Unterdessen hat der Veranstalter mitgeteilt, er werde nie mehr eine WM ausrichten.

Rödermark ‐ „Es ist eine Tragödie. Furchtbar.“ Michaela Butz kann das Drama, das die Sauna-Weltmeisterschaft in Finnland überschattet, nicht vergessen. Von Bernhard Pelka

Natürlich freut sich die Reiseverkehrskauffrau aus Urberach über ihren Sieg bei den Frauen. Der Tod ihres russischen Sportkollegen Wladimir Ladyschenski hat die 37-Jährige aber schwer erschüttert.

„Ich wollte meine Siegestrophäe eigentlich gar nicht mehr haben“, beschreibt die Geschäftsfrau ihre Gefühle. Am vergangenen Wochenende war der russische Extremsaunierer im Finale der Männer nach gut sechs Minuten bei 110 Grad zusammen gebrochen. Wiederbelebungsversuche waren vergebens. Der Wettbewerb wurde abgebrochen.

Quelle: op-online.de

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