Großbaustelle kommt gut voran

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Vor der Kirche wurde gestern kräftig gebuddelt.

Ober-Roden (bp) ‐ Die Sanierung des Ortskerns geht zügig voran. Und die Stadt sorgt jetzt - rechtzeitig zum „Frühlings-Shopping“ der Ober-Röder Gewerbetreibenden am Sonntag - für Entspannung an der Parkplatzfront.

Die Tiefgarage unter der Kulturhalle wird Samstag und Sonntag kostenlos geöffnet. 96 Plätze stehen dort zur Verfügung.

Samstag ist dann auch der neue Parkplatz hinter dem Zehnthof fertiggestellt. Die Stadt wird das Grundstück für 300.000 Euro von einer privaten Besitzerin erwerben. Dieses Geschäft steht am nächsten Dienstag auf der Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung.

Die Besitzerin hat zugestimmt, dass die Stadt schon jetzt den Platz schottert und provisorische Markierungen aufbringt. 25 Parkplätze entstehen. Die Firma Piano & English aus Babenhausen erledigt dies. Um eine kleine innerörtliche Umfahrung der Baustelle zu schaffen, wurde die Brücke über die Rodau an der Gartenstraße mit Holzbohlen verstärkt. Nun können wenigstens PKW darüber fahren.

Der Beginn der Ortskernsanierung

Beginn der Ortskernsanierung Ober-Roden

Am Sonntag gibt es an diesem Bauschild und einem Info-Zelt Erläuterungen zur Großbaustelle.

Bürgermeister Roland Kern dankt den Ober-Röder Geschäftsleuten, „die den Umbau des Ortskerns jetzt überwiegend positiv begleiten“. Das gute Miteinander wurde gestern deutlich, als der Gewerbevereinsvorsitzende Manfred Rädlein, FHO-Sprecher Karlheinz Hitzel, Bürgermeister Kern und der Erste Stadtrat Alexander Sturm ein großes Bauschild präsentierten. Es markiert am Sonntag, 13 bis 17 Uhr, zusammen mit einem Info-Zelt, den Treffpunkt, an dem die Stadt und der Gewerbeverein alle Fragen zur Großbaustelle beantworten.

Auch der neue Parkplatz hinter dem Zehnthof wird dann fertig sein (rechts). Gestern wurde dort Boden verdichtet. 25 Parkplätze entstehen.

Am Montag hatten die Bauarbeiten die Heitkämper Straße erreicht. In der Pfarrgasse und der Schulstraße sind Gehwege abgebrochen worden. Die Wasserleitung ist neu verlegt. Um den Zeitverlust wegen des Winters aufzuholen, setzt die Firma Wolff & Müller in der Heitkämper Straße ein drittes Team ein. Somit sind drei Bagger, ein Radlader und neun Mann vor Ort. „Das ist das Maximum. Schließlich müssen sich die Passanten zwischen den Baugeräten und Aufgrabungen noch sicher bewegen können. Außerdem ist für die Anlieger die Zufahrt zu ihren Anwesen möglich“, erläutert Polier Jan Szramik. Der Marktplatz wird nicht wiederzuerkennen sein. Statt acht Erlen stehen dort dann vier Linden. Auch wird der Platz größer. 22 Stellplätze entstehen (bisher 13).

Buntes Pflaster des Typs „Herbstlaub“ ersetzt die triste Asphaltdecke der Fahrbahn vor dem Marktplatz. Kosten: eine Million Euro aus den Konjunkturpaketen. Straße und Bürgersteig werden eine Höhe haben. Ein Rückbau zur Spielstraße ist nicht vorgesehen. „Der Verkehr muss fließen können“, sagt Kern.

Quelle: op-online.de

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