Grünes Garten-Kleinod über Tiefgarage

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Völlig unerwartet ist die Fülle und Vielfalt, die den Besucher im Garten von Martina und Klaus Kröner erwartet – schließlich ist es ein schlichter Reihenhausgarten in einer der neueren Bauzeilen an der Hauptstraße von Waldacker.

Rödermark ‐ Beim ersten Tag der offenen Gärten zeigten Rödermärker Hausbesitzer wahre Idyllen auch auf kleinen Grundstücken. Doris Heise-Lück und Angelika-Doris Tank hatte die Idee aus Rodgau nach Rödermark verpflanzt. Von Christine Ziesecke

Erstmals zeigte Rödermärker ihre meist gut versteckten Kleinode an einem Tag der Offenen Gärten, und die Premiere wurde ein großer Erfolg. Viele Neugierige begannen erst am fortgeschrittenen Vormittag ihre Rundtouren, und dennoch hatten sich bis kurz nach Mittag oft schon bis zu 80, 90 Besucher die Gartentüre in die Hand gegeben.

„Dennoch ist es sehr angenehm, es staut sich nie, es zieht sich wunderbar über den ganzen Tag hin“, freute sich etwa Sabine Gotta, die mit Kaffee, Erfrischungen und Knabbereien ihre Gäste erwartete. Ihr Garten hinter dem mehrfach umgebauten und erweiterten Haus in der Neckarstraße strahlt so viel Wärme aus, dass man gerne Kind darin wäre.

Impressionen der Offenen Gärten

Tag der Offenen Gärten

Reizvolle Unterschiede ließen sich auf dem weiteren Weg entdecken, wo jeder Garten seinen persönlichen Charme entfaltet und Spiegelbild seiner Gärtner ist. Überraschungen waren inbegriffen: Wer hätte über dem Parkdeck am Ortsausgang von Waldacker eine solche Vielfalt vermutet, wie sie der Garten von Martina und Klaus Kröner bietet?

Kräuter und Stauden, dazwischen eine heimelige Laube sind die Markenzeichen des pittoresken Gartens von Angelika-Doris Tank, die mit ihren Pflanzen ihre eigene Leidenschaft unterstützt: ganzheitliche Beratung, vor allem in Sachen Gesundheit – eine kleine Kostprobe von der zuckersüßen Stevica etwa zeigt, dass es auch ohne Industriesüße geht.

Holzvielfalt, dazu gesammelte und eigene Kunstwerke im Garten von Karl Menge in der Magdeburger Straße; üppige Seerosen im Teich direkt vor der großen Terrasse von Elisabeth Kessler im Holunderweg; mediterrane Gestaltung und viele Nischen in der winzigen Oase von Doris Heise-Lück – die Besucher konnten sich überall Anregungen für ihre Grundstücke holen.

Quelle: op-online.de

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