Grundschüler aus Urberach sind fit auf zwei Rädern

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Aus der Klausnerstraße kommend nach links auf die Darmstädter Straße einfädeln – hier erwiesen sich Geduld und Umsicht als das wichtigste Kriterien, die Polizist Otto Kolecani von der Jugendverkehrsschule bei den Urberacher Grundschülern auch immer wieder lobte.

Urberach (chz) ‐ Durchnummeriert, den Vornamen gut lesbar auf dem Helm, mit geputzten und ungewöhnlich intakten Rädern an der Hand und mit großer Anspannung im Gesicht warteten die Viertklässler der Schule an den Linden auf die Abnahme der praktischen Fahrradprüfung.

Akribisch waren sie in den letzten Wochen darauf vorbereitet worden – Verkehrsregeln, Techniken und Verfahrensweisen etwa beim Linksabbiegen, bei der Vorfahrtsregelung oder im Kreisverkehr hatten sie gemeinsam mit der Polizei zuerst auf dem Übungsplatz im Schulhof, dann im „Realraum“ geübt.

Eine theoretische Prüfung lag bereits hinter den Viertklässlern, nun folgte im Beisein von Polizist Otto Kolecani und Wachpolizistin Andrea Hein von der Jugendverkehrsschule die Praxis auf Urberachs Straßen.

1100 bis 1200 Kinder testet die Jugendverkehrsschule im Großraum Rödermark/Rodgau/Dietzenbach pro Jahr. In Urberach waren die Schüler jedenfalls alle gut vorbereitet und bekamen zum Abschluss ihren lang ersehnten „Fahrradführerschein“ – der eigentlich schon längst einen anderen Namen bekommen sollte, aber von den Kindern geliebt wird.

Wie auch an den anderen Rödermärker Schulen und Kitas ziehen die Lehrer und Erzieherinnen voll mit: „Unser Ziel ist es, die Kinder für den kommenden Lebensabschnitt im weniger geschützten Raum vorzubereiten – gerade auch im stets dichter und gefährlicher werdenden Straßenverkehr zu lernen, sich selbst und andere zu schützen“, fasst Lehrerin Rita Groß-Grevenbroich zusammen.

Quelle: op-online.de

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