Guiness im Glas und im Suppenteller

Gemeinsam beendeten die Gruppen „Saytensprung“ und „Celtic Chacra“ die Reise durch die keltische Musik in der voll besetzten Kelterscheune. Foto: Ziesecke

Urberach - (chz) Zum vierten Mal brachte der BSC Urberach bei der „Irish Folk Night“ das Flair und vor allem die Musik der „Grünen Insel“ in die Kelterscheune. „Saytensprung“ eröffnete einen musikalischen Hochgenuss für alle Fans keltischer Klänge.

Seit 23 Jahren spielt die Gruppe zusammen, ihre Mitglieder kommen alle aus dem Mandolinenorchester des Odenwaldclubs und bilden sich in Irland oder Schottland weiter. Ihre irische Musik sowie ihre Vorliebe für alte Handwerks- und Bauernlieder kamen auch in diesem Jahr in der restlos gefüllten Kelterscheune sehr gut an.

Eine musikalische Reise durch Irland, Schottland und Neuschottland, mit Texten in Gälisch, Irisch oder Englisch und dem unverwechselbaren Rhythmus keltischer Musik ebenso wie den typischen Instrumenten unternahm auch die Gruppe „Celtic Chacra“. Die vier Musiker zauberten mit Fiddle, Banjo, Gitarre, Klarinette und Bodhran (eine Art Tambourin) keltische Atmosphäre in den Raum, eine Mischung aus tiefer Melancholie und überschäumender Lebensfreude, mit überlieferten Melodien und wunderschönen Balladen ebenso wie mit eigenen Kompositionen. Das Publikum bekam dabei auch immer wieder seinen Part zugewiesen: sei es als Hahnengeschrei und Hühnergegacker bei den „hüpfenden Hühnern“, sei es als Windgeheul und Meeresrauschen bei dem beeindruckenden „Ready for the Storm“.

Etwas Neues gab es in der Pause: die Clogging-Gruppe „No Limits“ aus Groß-Gerau zeigte „Clogging“, einen nordamerikanischen Stepptanz, der sich aus europäischen Volkstanzformen entwickelt hat. Früher wurde nur in Holzschuhen gesteppt, später in Steppschuhen mit einer Metallplatte. Der Tanzstil macht vielen Menschen Spaß - René, der Jüngste in der Gruppe von Karola Klein, ist 11 Jahre jung; Herme wird 70. „Ich tanze jeden Tag zwei bis drei Stunden - das ist mein Leben!“ gestand Karola Klein.

Beim gemeinsamen Schlusslied zeigte sich BSC-Geschäftsführer Martin Hofmann sehr entspannt: „Wir sind sehr zufrieden, das Guinness ist gut gelaufen und der Reinerlös kommt der Jugendabteilung des BSC zugute.“ Doch nicht nur in die Gläser war das legendäre dunkle Kultbier, das ursprünglich aus Dublin stammt, geflossen, sondern auch in den schmackhaften „Guinness-Topf“ - selbstgekocht und mit acht Flaschen Guinness aufgewertet.

Quelle: op-online.de

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