Sanierung der Halle Urberach

Vereine rücken jetzt enger zusammen

Urberach - Die Halle Urberach ist asbestfrei. Das teilte gestern Erster Stadtrat Jörg Rotter in der Magistratspressekonferenz mit.Rotter sagte, Messungen vom vergangenen Freitag hätten diese positive Entwicklung bestätigt.

Trotzdem werde es noch mindestens Ende Januar 2014, bis die Sanierung beendet sei.

Das bringt natürlich den Terminkalender der Stadt und der Vereine gründlich durcheinander. Zum Beispiel wird die städtische Weihnachtsfeier deshalb in der Kulturhalle Ober-Roden umziehen.

Inzwischen hat es zwischen den Vereinen, Stadtrat Rotter und dem Leiter des städtischen Fachbereichs 5 (Kultur, Vereine, Ehrenamt), Gregor Wade, ein Gespräch gegeben, wie die Vereine die Durststrecke durchstehen könnten. Die Vereine nutzen die Halle Urberach immerhin an 35,5 Stunden die Woche. Und diese Stunden müssen nun anders verteilt werden.

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Rotter und Wade loben unisono die Kompromissbereitschaft und den Gemeinsinn der Gesprächsteilnehmer. „Die sporttreibenden Vereine haben sich allesamt bereit erklärt, zusammenzurücken und Trainingszeiten abzugeben. Als Ausweichquartiere stehen die Sporthalle Ober-Roden, die Halle der Nell-Breuning-Schule und die Sporthalle der Schule An den Linden zur Verfügung“, teilt Rotter mit.

Bedeutet: Fast alle Sportngebote bleiben bestehen - wenn auch manche zeitlich gekürzt. Nur die Alt-Herren-Fußballer aller fünf Rödermärker Fußballvereine, die Freizeitgruppe des Volleyballclubs und die Jedermänner des KSV fallen wegen Platzmangels durchs Raster.

Gestern wurden die neuen Trainingspläne seitens der Stadt per E-Mail an die Vereine geschickt.

Sportschau des KSV Urberach

Sportschau des KSV Urberach

bp

Quelle: op-online.de

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