Tourismus-Konzept

Rundweg zu Rödermarks Reizen

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Hans-Dieter Scharfenberg will Rödermark seit sechs Jahren erwanderbar machen. Dazu sucht er Partner in der Gastronomie und den Vereinen.

Ober-Roden - Hohn und Spott ergoss sich über Hans-Dieter Scharfenberg, als er Ende August Rödermarks Sehenswürdigkeiten erschließen und Urlauber in die „Grüne Mitte“ oder auf die Bulau locken wollte.

Die Vorstellung eines „Bad Urberach an der mittleren Rodauschleife“ löste großes Gelächter aus. Dabei wollte Scharfenberg, Wanderwart der TG Ober-Roden und Vorstandsmitglied der Freien Wähler, Rödermark nicht zum internationalen Reiseziel machen. Seine Vorschläge waren eher ein zu groß geratener Versuchsballon, um auf Rödermarks Reize aufmerksam zu machen. Und die will er tatsächlich besser erschließen.

Gegenüber unserer Zeitung erläuterte Scharfenberg die Idee eines mit dem Wumbor-Radweg vergleichbaren Wanderweges. Der könnte am keltischen Trauerzug auf der Bulau beginnen und einen Kreis ums Städtchen schlagen - notfalls auch auf mehreren Etappen. Die TG-Wanderer seien diese Strecke vor Jahren schon einmal marschiert, als sie Gäste aus Wunsiedel hatten. Diese Zielgruppe hat Hans-Dieter Scharfenberg im Auge: Besucher von auswärts, zum Beispiel aus Partnerstädten, die keine Lust auf die obligaten Ausflüge zum Flughafen oder auf die Zeil haben, sondern stattdessen lieber Lokales sehen wollen.

„So eine Rödermark-Route soll aus der Bürgerschaft entstehen“, erklärte Scharfenberg. Er möchte die Besitzer von Hotels oder Gaststätten und Vereinsvorstände an einen Tisch holen. Sein Ziel: In spätestens einem Jahr sollen die Schilder hängen und nicht nur zu Skulpturen, Kirchen und anderen Gebäuden führen. Unverzichtbar sind für Hans-Dieter Scharfenberg auch Hinweise auf Restaurants etwas abseits der Route und auf Abkürzungen, die zu Parkplätzen oder Bushaltestellen führen.

(lö)

Quelle: op-online.de

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