Hartes Ringen ums „N“

Rödermark - Wenn mitten im Orwischer Kerbgetümmel Rödermärker Politiker und Ex-Politiker aller Couleurs - von Grün über Rot und Blau-Gelb bis zu Schwarz - zusammenstehen, erregt und lautstark debattieren und nur mit viel gutem Willen auf einen ganz kleinen gemeinsamen Nenner kommen, muss es um essentiell wichtige Themen gehen: Von Christine Ziesecke

Stand doch die brisante Frage im Zentrum der Debatte, ob die weiblichen Mitglieder der Orwischer Kerbtruppe nun Kerbmeedsche oder Kerbmeedschen sind.

Die Waldacker-Fraktion mit ihrer nur alle Jubeljahre stattfindenden Hoabacher Kerb hielt sich da lieber ganz bedeckt, und die Ober-Röder Riege tat sich leicht: dort sind es in der Einzahl wie in der Mehrzahl „Meedsche“.

Nicht so in Urberach, wo man sich nach längerem harten Ringen darauf verständigte, die jungen Damen in der Einzahl als „Meedsche“, in der Mehrzahl aber als „Meedschen“ zu bezeichnen. Das sei historisch so gewachsen.

Große Teile der Kerbkommission waren zwar anderer Meinung und hatten sich auf Plakaten, Sweat-Shirts und Homepage vorsichtshalber beider Formen bedient, und auch in der Kerbrede des Ersten Stadtrats blieb das Mehrzahl-„N“ auf der Strecke, aber trotzdem gilt als geklärt: Jenny, Julia, Ann-Kathrin und Angela sind definitiv Kerbmeedschen!

Mild lächelt darüber Benedikt auf seinem Kerbbaum: hat er doch kein derartiges Problem, denn der Begriff Kerb-Popp ist schon an Moderator Werner P. vergeben - also bleibt für ihn eindeutig die Kerbbobb mit vier „B“!

Quelle: op-online.de

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