Bald wird die Südumgehung Offenthal eröffnet

Mehr Autos auf Urberacher Hauptstraße

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Am Montag ist die L3317 zwischen Offenthal und Messel gesperrt.

Urberach - Die Offenthaler Südumgehung nimmt Gestalt an, schon im Oktober oder November soll der Verkehr über die neue Trasse fließen. Dann rollen täglich - je nach Sicht des Zählenden - zwischen 900 und 1 400 Autos mehr durch Urberach.

Einen Vorgeschmack auf die Mehrbelastungen bekommen die Anwohner von Konrad-Adenauer-, Darmstädter und Traminer Straße schon ab Montag, 16. September: Im Zuge der Bauarbeiten wird die L 3317 zwischen Offenthal und Messel gesperrt.

Der Verkehr wir vier Wochen lang durch Urberach geleitet. Die Autos fahren bis zum „Dalles“ auf der B 486 und biegen dort rechts auf die L 3097 nach Messel ab.

„Die Südumgehung ist eine Entlastung der Offenthaler zu Lasten anderer“, bekräftigt Bürgermeister Roland Kern seine Kritik an der neuen Straße. Die Stadt Rödermark will dem Durchgangsverkehr die Urberacher Hauptstraße soweit als möglich vermiesen.

Vor-Ort-Termin für Ende September geplant

Vor fast genau einem Jahr beschloss die Stadtverordnetenversammlung den Bau von Kreiseln sowohl am nördlichen als auch am südlichen Ortseingang. Den Neubau des Gemeindezentrums an der katholischen Kirche wollen die Kommunalpolitiker nutzen, um die Fahrbahn der B 486 aufzupflastern und zu verengen. Ein Radweg soll als weitere Bremse wirken.

Das Planungsbüro Möller & Jünger hatte die Kosten im Sommer 2012 mit etwa 3,2 Millionen Euro angegeben - Geld, das die Stadt nicht hat. Zudem kann sie die Bundesstraße nur dann umbauen, wenn Bund und Land die Pläne unterstützen. Nach Monaten des E-Mail-Verkehrs steht Ende September ein Vor-Ort-Termin der Straßenbaubehörde Hessen Mobil an. 

(lö)

Quelle: op-online.de

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