Hauruck am Maibaum

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Mit vereinten Kräften zogen starke Helfer den Maibaum in die Senkrechte.

Waldacker (chz) ‐ „Der 40. Baum – und trotzdem jedes Jahr dieselbe Aufregung!“ Kopfschüttelnd und lachend beobachtete Marlies von Kessler, stellvertretende Vorsitzende des Clubs der Hundefreunde Waldacker CHW, ihre etwas hektisch durcheinander rufenden und laufenden Vereinskameraden während des Maibaumaufstellens.

Anerkennend gab sie jedoch zu: „Dafür ging das Baumaussuchen in der verlängerten Wingertstraße in diesem Jahr richtig flott. Der erste Vorsitzende Helmut Pornschlegel hat gesagt: ‚Den nehmen wir!’, und damit war’s gelaufen.“

„Der weiß eben, was gut ist für den Verein“, scherzten ihre Kollegen, während Oswald Seiffert wie fast immer mit seinem Nutzfahrzeug den bekränzten Baum die ersten Meter in die Höhe drückte. Unterstützt von der Siedlergemeinschaft Waldacker und dem Fotoclub Rödermark, die beide ihr Domizil im Vereinsheim des CHW haben, und unter vielen bewundernden Blicken der Gäste ging‘s gut voran. Nach vielen kräftigen Haurucks stand der Baum schließlich wie eine Eins: stolze 18 Meter hoch. Der Baum wurde mit einigen Eimern Wasser und - für die zupackenden Helfer - mit einigen Klaren begossen.

Anschließend ging‘s mit Leckerem vom Grill, Salaten und Kuchen zum gemütlichen Teil über, schließlich ist der Maibaum am Eulerweg einer der letzten seiner Art im Gebiet rund um Rödermark. So gibt’s auch längst viele Stammgäste bei dieser Tradition – etwa den Freundeskreis aus dem Umfeld der Viktoria Urberach, der seit vielen Jahren stets hier seinen Maiausflug beginnt: „Wir treffen uns immer hier, trinken einen Bembel Äppler und ziehen dann weiter.“

Quelle: op-online.de

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