Heiteres Raten im Wohnzimmer

Urberach - Einer der Klassiker des deutschen Fernsehens feiert nächste Woche im Wohnzimmer von Friederike und Oliver Nedelmann Wiederauferstehung: „Was bin ich?“ war die langlebigste und zeitweise erfolgreichste Sendung des deutschen Unterhaltungsfernsehens. Von Michael Löw

1955 wurde die erste Folge ausgestrahlt, Moderator von Beginn an war Robert Lemke. Am 10. Januar 1989, vier Tage vor Lemkes Tod, hieß es nach 337 Folgen zum letzten Mal: „Welches Schweinderl hätten S' denn gern?“

Am Dienstag, 6. Oktober, um 20 Uhr geht die erste Folge der neuen Reihe „Was bin ich? - ein heiteres Beruferaten“ bei „Theater & nedelmann“ über die Bühne.

Ein Rateteam aus Urberach und Ober Roden ist zusammengestellt, die berühmten Schweinderln sind bestellt, die Masken für das Rateteam zum Verdecken der Augen beim prominenten Gast sind getestet. Nun werden nur noch Zuschauer gebraucht, die mitraten und sich freuen können, wenn das Rateteam im Dunkeln tappt.

Die Nedelmänner haben für die erste Folge ausgefallene und alltägliche Berufe ausgewählt. Beim Proberaten, dem sich die Hausherren unterzogen haben, stellte sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, die richtigen Fragen zu stellen. Auch der Umgang mit „Gehe ich Recht in der Annahme, dass sie nicht...“ und ähnlichen Klassikern will gelernt sein.

Eintrittskarten kosten zehn Euro und können unter Tel.: 06074 4827616 reserviert werden.

Schließlich will selbst die Logistik in einem Wohnzimmertheater mit begrenztem Platzangebot durchdacht sein. Und schließlich: Wie viel Geld kommt in das Schweinderl? Bei Robert Lemke waren es fünf D-Mark, die ins Sparschwein wanderten. Am 6. Oktober beantwortet sich auch diese Frage.

Die zweite Runde von „Was bin ich?“ findet am Dienstag, 9. Februar, statt. Für diese Folge suchen die Urberacher Theaterleute noch Kandidaten mit interessanten Berufen. Die „Gage“ wird Münze für Münze in das Sparschwein gesteckt, aber Freikarten für den Abend und Theatergutscheine sind auch noch drin. Unter post@theaterundnedelmann.de sind Bewerbungen willkommen.

Quelle: op-online.de

Kommentare