Hilfsaktion zieht weite Kreise

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Claudia Herrmann erhielt von Guido Spamer, Wolfgang Müller und Julia Späth einen Scheck über 1 000 Euro.

Ober-Roden - (chz/ney) Die Aktion „Michelle braucht Hilfe“ hat ein ungemein großes Echo. Egal, Großverein, Kirchengemeinde oder Seniorengruppe: Alle sammeln sie Geld für die Typisierungsaktion, mit der ein Knochenmarkspender für Michelle Schneider gefunden werden soll. Die Siebenjährige hat Leukämie.

Unermüdlich sind die Mitglieder der Turngemeinde seit vielen Wochen, wenn es darum geht, Menschen zu informieren und zu sensibilisieren für das Schicksal von Michelle Schneider und sie zur Typisierung oder zum Spenden zu bewegen. Auch auf der Orwischer Kerb standen Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes und Mitglieder der TG-Turnabteilung, zu der Michelle als Mini-Majorette gehört, und warben für ihr Anliegen.

Nächster wichtiger Termin ist Sonntag, 13. September. Von 11 bis 15 Uhr läuft an diesem Tag in der Turnhalle dan der Mainzer Straße eine Typisierungsaktion - aus einer kleinen Blutprobe wird dabei das Knochenmark bestimmt. Die Aktion ist kostenlos, doch um Spenden für die teure Auswertung wird herzlich gebeten. Zur Stärkung bietet die TGO im Sommergarten frisch Gegrilltes, Kaffee und Kuchen zum Selbstkostenpreis an.

Die St. Nazarius-Gemeinde will die Kollekte ihrer Wochenendgottesdienste für die Typisierung spenden. Die katholischen Senioren sammeln bei ihrem Treffen am Donnerstag, 17. September für das schwerkranke Mädchen.

In der Schalterhalle der Vereinigten Volksbank in Ober-Roden übergab Guido Spamer einen Scheck über 1 000 Euro an Claudia Herrmann. Michelles Tante ist einer der vielen Aktivposten der Hilfsaktion. Die Summe hatte die anlässlich des Jubiläums-Fußballspieles gegen die Bayern-Allstars zusammengestellte AH-Auswahl von Viktoria Urberach und Germania Ober-Roden um Roland Jaensch zur Verfügung gestellt. Wolfgang Müller vom DRK Ober-Roden und Kundenberaterin Julia Späth wohnten der Übergabe bei.

Quelle: op-online.de

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