Hindernisse auf 90 Prozent aller Straßen

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Ein paar Zentimeter Bordstein können für Rollstuhlfahrer schon zuviel sein. Dabei ist mit ein paar hundert Euro schnell Abhilfe geschaffen - so zum Beispiel in der Zwickauer Straße, wo die Sparkasse Dieburg und die Stadt in einer gemeinsamen Aktion die Kante zwischen Straße und Gehweg gesenkt haben.

Rödermark ‐ Rollstuhlfahrer werden in Rödermark von vielen Schwellen, Kanten und Hindernissen ausgebremst. Nur jede zehnte Straße im Stadtgebiet verdient das Prädikat behindertengerecht, 90 Prozent sind nicht barrierefrei Das hat der Seniorenbeirat festgestellt. Von Michael Löw

Vorsitzender Heinz Weber und seine Mitstreiter inspizierten sowohl die Zentren als auch Wohngebiete und kleine Siedlungen wie den „Bienengarten“.

908 Rödermärker sind nach Angaben der Sozialverwaltung gehbehindert. 10.250 gehören der Generation 50 plus an.

Internetseite des Seniorenbeirats Rödermark.

375 Mängel hat der Seniorenbeirat aufgelistet und teils auch fotografiert. Knapp 300 zu hohe Bordsteinkanten führen die Liste der Unzulänglichkeiten an, auf Platz zwei folgen die Macken auf dem Gehweg (61): fehlende Platten, Frostaufbrüche, Verwerfungen durch Wurzeln. Achtmal bremsten Bäume, Büsche oder Äste das Vorankommen.

Weit gravierender sind die zehn „sonstigen“ Mängel, von denen der Seniorenbeirat acht allein im Zentrum von Ober-Roden fand.

Quelle: op-online.de

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