Hoher Umsatz, kleiner Verlust

Urberach (lö) - Die Kommunalen Betriebe Rödermark (KBR) haben 2011 bei einem Umsatz von rund 14,7 Millionen Euro Verluste von knapp 46 000 Euro gemacht. Das geht aus dem Jahresabschluss hervor, der bis zum 30. Oktober im Rathaus Urberach (Zimmer 211) öffentlich ausliegt.

Die KBR hatten voriges Jahr 14,688 Millionen Euro ausgegeben („Aufwand“) und 14,642 Millionen Euro eingenommen („Erlös), erläuterte Betriebsleiter Wolfgang Mieth. Zu den Einnahmen zählen beispielsweise Kanal- und Müllgebühren, Eintrittsgelder des Badehauses, Dienstleistungen für andere Fachbereiche der Stadt und Mieten für städtische Wohnungen. Mieten für Hallen werden dagegen von der Fachabteilung Kultur und Vereine direkt mit den Nutzern abgerechnet. Ein Plus haben folgende Geschäftsbereiche erwirtschaftet (in Klammern das Ergebnis des Jahres 2010): Abwasser 582 000 Euro (943.000 Euro), Abfall 236.500 Euro (180.000 Euro), Gebäudewirtschaft 29.500 Euro (32.800 Euro)

Der Betriebshof machte 270.000 Euro Verlust (149.000 Euro). Erneut gestiegen ist das Defizit des Badehauses, das den KBR 2011 rund 624.000 Euro Miese bescherte, rund 50.000 Euro mehr als im Jahr zuvor. Dazu kommt allerdings noch der städtische Betriebskostenzuschuss von jährlich 400.000 Euro.

Die KBR lassen ihre Bilanz von der GBZ Treuhand Hessen prüfen, die der Betriebsleitung korrektes Wirtschaften bescheinigt hat.

Quelle: op-online.de

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