Schadenersatz gefordert

Hund reißt Reh das Fell vom Leib

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Ein Mischlingshund hatte dieses Reh in der Nähe von Waldacker angefallen und so schwer verletzt, dass ein Polizeibeamter ihm den Gnadenschuss geben musste.

Waldacker (lö) - Ein freilaufender Hund hat am Weg zum Anglerheim ein Reh angefallen und ihm bei lebendigem Leib ein großes Stück Fell vom Hinterbein gerissen.

Ein Polizist musste das Reh mit einem Fangschuss von seinen Qualen erlösen. Die Hundeattacke passierte bereits am 6. November, Jagdpächter Karl-Heinz Gotta informierte unsere Zeitung jetzt darüber. Er erstattete gegen den Hundebesitzer Strafanzeige und fordert Schadenersatz.

Gotta appelliert nachdrücklich an die Einsicht der Hundehalter: Derzeit bestehe zwar keine Anleinpflicht. Trotzdem sollten Hunde auf den Wegen bleiben und nicht auf Brachflächen oder in Hecken stöbern. Beides seien in der herbstlich aufgeräumten Landschaft die einzigen Ruhezonen für das Wild.

Gotta hatte im Urberacher Teil seines Reviers dieses Jahr schon einmal ein Reh nach einer Hundeattacke verloren. Der Ober-Röder Jagdpächter Adam Winter hatte Anfang September den Verlust eines Rehs gemeldet, das in der Nähe der Kläranlage von einem Hund angefallen worden war. Es starb, obwohl eine Tierärztin Erste Hilfe leistete.

Quelle: op-online.de

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