Hunde wollen Vertrauen spüren

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Mit einem Leckerli bringt Frauchen auch Golden Retriever „Balu“ über die Hürden.

Urberach - Nicht vielen Rödermärkern ist der Hundeplatz an der B 486 Richtung Offenthal ein Begriff, obwohl dort reges Leben herrscht.

Der Verein der Hundefreunde Urberach, der seit 1958 besteht, hatte sich ursprünglich auf Ausbildung von Gebrauchs-, Dienst- oder Schutzhunden spezialisiert. Seit die Hundewelt sich verändert hat, hat sich der Verein wieder mehr der Ausbildung von Haushunden geöffnet.

Die jungen und ganz jungen Vierbeiner werden von Bianca Ott und Claudia Richter betreut, die gemeinsam eine Hundeschule und ein naturheilkundliches Hundezentrum leiten. Wer an den Aktivitäten teilnimmt, muss nicht automatisch dem 25-Mitglieder-Verein beitreten; um zu Prüfungen zugelassen zu werden, ist dies jedoch Voraussetzung. Kurse und Referate können gegen eine Gebühr belegt werden. Der Verein bietet ein Netzwerk bis hin zu Tierphysiotherapeuten und -fotografen. Ob Agility (aber nur zum Spaß) oder Hundefrisbee, Doggy-Fit (der neue Hunde-Trendsport) oder Dog Dance – alle Trainer kommen aus dem Verein.

Nächster Workshop: „Erste Hilfe für den Hund“

Über die Winterzeit herrscht auf dem Gelände vor allem samstags reges Treiben. Um 10 Uhr beginnt die Welpenschule, um 11 Uhr die Junghundestunde. Golden Retriever und Labrador, Schäferhund und Briards, Jack Russells und Border Collies: Hier läuft alles herum, was vier Beine hat und ein bisschen mehr Vertrauen und Verständnis zu seinen Besitzern erlernen soll. Oft sind die ganzen Familien dabei, wenn ohne Zeit- und Leistungsdruck der Kontakt zwischen Frau und Hund sinnvoll reguliert und vertieft werden soll, denn die weitaus meisten Hunde kommen in weiblicher Begleitung zum Verein. Vertrauensübungen, eine stärkere Sensibilisierung gegenüber der Umwelt und dadurch mehr Sicherheit für den Hund sind die Ziele.

Daran schließt sich ein Longierkurs an: im Kreis erst an der kurzen, später an der langen Leine, danach ganz ohne Leine auch auf größere Entfernung regulieren, Sprache und Körpersprache auch ohne die direkte Nähe verstehen lernen.

Nächstes Kursangebot ist ein Workshop „Erste Hilfe für den Hund“, den Tierarzt und Humanheilpraktiker Ulrich Stach am 24. November hält – je nach Zahl der Teilnehmer in der Hundeschule „Mystery Dog“ in Groß-Zimmern oder im Vereinsheim in Urberach.

  • Kontakt: Bianca Ott, Tel.:   06071 420930, info@mysterydog.de

chz

Quelle: op-online.de

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