Magistrat prüft Nachbesserungen

Hundesteuer bald sozialer?

Rödermark - Die Stadt hat gegen die Erhöhung der Hundesteuer bisher 25 Widersprüche erhalten. Das teilt Erster Stadtrat Alexander Sturm mit. In Rödermark gibt es 1400 registrierte Hunde. Insofern sei die Zahl der Widerspruchsführer „überschaubar“, sagt Sturm.

Vergangene Woche hatte er von zwei Bürgerinnen 673 Unterschriften gegen die Steuererhöhung bekommen. Rödermark hat jetzt die höchste Hundesteuer im Kreis Offenbach. Aus der Begegnung mit den zwei Frauen hat Sturm auch und Vorschläge mitgenommen. Deshalb prüft der Magistrat nun Nachbesserungen und Steuernachlässe etwa bei sozialen Härten. Beispiele:

  • Ein Rentner mit Hund und wenig Geld muss seinen einzig verbliebenen Begleiter abgeben, sofern er die Steuer in voller Höhe zahlen soll;
  • Hundehalter, die in finanzielle Notlagen geraten und ihr Tier wegen der Steuer abgeben müssen;
  • Hunde, die eine Begleithundeprüfung ablegen.

(bp)

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Quelle: op-online.de

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