Firmen des Unternehmerforums

Ideenschmiede und Interessenvertretung

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Fast vollständig vertreten waren die Mitglieder des Unternehmerforums Rödermark beim Stammtisch, an dem dieses Mal mit Vertretern der Politik der 15. Geburtstag des UFR gefeiert wurde.

Urberach - Besitzer, Geschäftsführer und Manager  aus 20 namhaften Firmen haben sich im Unternehmerforum Rödermark zusammengetan. Von Christine Ziesecke 

Das Forum ist nach innen eine Ideenbörse und nach außen eine Interessenvertretung, die die Forderungen der Wirtschaft der Politik gegenüber artikuliert.

Den 15. Geburtstag des Unternehmerforums Rödermark (UFR) feierten seine Mitglieder beim Stammtisch, zu dem auch Vertreter der Politik wie Bürgermeister Roland Kern, Erster Stadtrat Jörg Rotter und Bundestagsmitglied Patricia Lips eingeladen waren. Beim Gedanken- und Erfahrungsaustausch wurde an diesem Abend manche kreative Idee ins Leben gerufen.

Aus einer kleinen Gruppe sich formlos austauschender Unternehmer waren in den 80er und 90er Jahren die „Top 10“ entstanden, die sich regelmäßig trafen und Geschäftsgrundlagen diskutierten. 2003 benannte sich die zur „Top 20“ angewachsene Gruppe in „Unternehmerforum Rödermark (UFR) um. Ihm gehören derzeit 20 kleine und mittelständische Unternehmen an, in deren Verantwortung rund 1200 Arbeits- und 50 Ausbildungsplätze fallen. Voraussetzung für die Mitgliedschaft sind mindestens zehn Mitarbeiter und ein mindestens fünfjähriges Bestehen, Ausbildungsplätze sowie soziales Engagement.

Das Forum wird von den Sprechern Thomas H. Günther (CeoTronics) und der Daniela Süß-Wunderlich (Wunderlich Raumgestaltung) vertreten; in der Geschäftsstelle arbeitet Heike Kampe. Im UFR sind derzeit Branchen von A wie Autohandel bis V wie Videosysteme vertreten.

„Das Unternehmerforum ist eine Ideenschmiede und -börse für die Mitglieder und eine Interessenvertretung gegenüber der Stadt hinsichtlich der Wirtschafts- und Standortförderung sowie Stadtentwicklung“, sagen die Sprecher und loben die enge Zusammenarbeit mit dem städtischen Wirtschaftsförderer Till Andrießen: „Wirtschaftsförderung wie auch Standortentwicklung zu bedenken: Das haben Sie gut hinbekommen!“

Wünsche an die Politik auf allen Ebenen haben die Rödermärker Unternehmen aber auch: Dringend verbessert müssen die klassische und die digitale Infrastruktur werden. Darunter fällt der Straßenausbau ebenso wie der Ausbau der Datenautobahnen. „Beides ist nötig, damit die Bürger bleiben und nicht nach Frankfurt oder anderswohin abwandern“, fordert Günther.

Neben den kommerziellen Aspekten seiner Arbeit betont das UFR auch seine soziale und gesellschaftliche Verantwortung, gemäß dem Leitsatz „Erfolg verpflichtet – auch zur Hilfe.“ Spendenaktionen und Sponsoring unterstützen das Rödermark-Festival, Markttage, Schulen und Kindergärten sowie die Flüchtlingsarbeit.

Zudem beteiligt sich das UFR bei Projekttagen zur Berufsfindung oder der Suche nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen. Dieses und nächstes Jahr stehen zwei Projekte im Mittelpunkt: Das Planspiel „Pimp Your Town“ in Kooperation mit der Nell-Breuning-Schule will Jugendliche mehr für Politik und Demokratie begeistern, sowie die Unterstützung des Hospizbaus in Rodgau. Zusammen werden 11.100 Euro zur Verfügung gestellt.

Für alle kommerziellen wie sozialen Projekte wünscht sich das Unternehmerforum neue Mitglieder. Dazu wurde rechtzeitig zu diesem 15. Geburtstag ein neuer Prospekt fertig, der das Forum, alle seine Mitglieder und seine Arbeit vorstellt. Der Flyer findet sich auch online.

Quelle: op-online.de

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