Impulse für die Wirtschaft

Rödermark (bp) - Ansiedlung von Unternehmen, Betreuung örtlicher Firmen und Gewerbetreibender, Aktivierung von Gewerbeimmobilien und Pflege der Außendarstellung der Stadt: dies sind einige Aufgaben aus einem „Pflichtenheft“ für Rödermarks Wirtschaftsförderung.

Zusammengestellt hat diesen Aufgabenkatalog der Vorstand des Gewerbevereins Rödermark (GVR). Wie berichtet, wird die städtische Wirtschaftsförderung (das IC Rödermark) umgestaltet. Der GVR formulierte jetzt seine Ideen und Anregungen zu dieser Neupositionierung.

Bei einem Treffen im Parkhotel Rödermark haben der GVR-Vorstand und CDU-Vertreter das „Pflichtenheft“ diskutiert. Da in Rödermark „durch Versäumnisse der Politik leider keine nennenswerten Gewerbeflächen mehr zur Verfügung“ stehen, müsse „der Blick zukünftig auf die Innenentwicklung und Verdichtung der freien Flächen und Brachen gelegt werden“, heißt es in einer Pressemitteilung des GVR. Dafür gelte es, Unternehmen insbesondere aus den Bereichen Export, moderne Energien, Zukunftstechnologien, Kommunikation, Internet-Technologien, Life Style, Erlebnisgastronomie und Anbieter regionaler Produkte anzusiedeln. Hierfür stünden „leider nur noch der Festplatz, der Kapellenweg, das alte Gaswerk an der Mainzer Straße, ein Teil der Fläche nördlich der Albert-Einstein Straße und die Odenwaldstraße zur Verfügung“. In Urberach seien „wohl nur noch der Hainchesbuckel und Teile direkt am oder um das Fachmärkte-Zentrum für gewerbliche Entwicklung“ frei.

„Eine marktgerechte Außendarstellung der Stadt Rödermark bundesweit“

Gewerbe-Brachen und die Stadtteilzentren müssten mit einem attraktiven Branchen-Mix aktiviert und belebt werden, fordert der Gewerbeverein. Ansonsten sollen die Aufgaben des neu positionierten IC Rödermark nach Ansicht des GVR aus der Betreuung von Rödermärker Unternehmen und Gewerbetreibenden, der Aktivierung von Gewerbeimmobilien, Zusammenarbeit und Vernetzung von Vereinen und städtischen Geschäftsfeldern mit dem Gewerbe bestehen. Nicht zu vergessen die stärkere Kooperation nicht nur bei Kunst- und Gesundheitsmessen, sondern auch bei einer neu zu gestaltenden Rödermärker Gewerbeschau (UHIGA 2013). Unverzichtbar seien „eine marktgerechte Außendarstellung der Stadt Rödermark bundesweit“ und ein virtueller Online-Einkaufsführer.

Der GVR regt an, einen runden Tisch einzurichten für Unternehmen, Gewerbe, Politik und Verbände. Dieser solle „als Werkstatt für eine ansprechende Verpackung des Produkts Rödermarks“ und die Präsentation „eines modernen Standortes mitten in Europa dienen“. CDU und GVR kündigen an, sich künftig zu weiteren Gesprächen über diese Themen verabreden zu wollen. Dazu lädt der Gewerbeverein auch andere Parteien, Verbände und den Magistrat ein.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © pixelio.de/Konstantin Gastmann

Kommentare