Gegen Rassismus und Religions-Fundis

Rödermark (lö) - Mit 13 Veranstaltungen beteiligen sich städtische Einrichtungen, der Deutsch-türkische Freundschaftsverein und das Netzwerk für Integration an den Interkulturellen Wochen, zu denen der Kreis vom 1. September bis zum 31. Oktober einlädt.

„Das ist ein Novum an Quantität und Qualität“, sagt Rödermarks Integrationsbeauftragte Fatma Hayek-Ouassini.

Im Kreis Offenbach leben rund 49.000 Menschen ohne deutschen Pass, sie stammen aus etwa 160 Nationen, erklärt Landrat Oliver Quilling. Integration gelinge am besten, wenn sich Menschen begegnen und Verständnis füreinander entwickeln. „Rödermark ist ein guter Ort für Integration. 86 Prozent der Bevölkerung erteilen uns hierfür sehr zufriedenstellende Noten. Damit dies so bleibt, wollen wir unsere Aktivitäten ausbauen und fortsetzen“, ergänzt Bürgermeister Roland Kern.

Das breitgefächerte Veranstaltungsangebot der interkulturellen Wochen gibt einen guten Einblick in die vielfältigen Aktivitäten. Ausländer und Deutsche müssen nach Ansicht des Landrats einen Wertekonsens finden, der Rassismus und religiösen Fundamentalismus gleichermaßen ächtet und Humanismus, Aufklärung und Toleranz verpflichtet ist.

Veranstaltungen in Dietzenbach, Dreieich, Hainburg, Heusenstamm, Langen, Mühlheim, Neu-Isenburg, Rodgau und Rödermark bringen Menschen zueinander. Die Aktionen reichen von Filmen und Lesungen, Diskussionsrunden und Kochveranstaltungen über Tage der offenen Tür bis hin zu sportlichen Begegnungen. Insgesamt finden fast 100 Veranstaltungen statt.

Für manche ist eine Anmeldung erforderlich. Das Programm mit allen Terminen und Kontaktadressen liegt im Bürgerbüro im Kreishaus, Werner-Hilpert-Straße 1 in Dietzenbach, in den Rathäusern sowie bei den beteiligten Partnern aus. Darüber hinaus ist es im Internet abzurufen.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Uwe Steinbrich/pixelio.de

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