Junge Forscher entdeckten Liebe zu Larven

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Siebt- und Neuntklässler der NBS beteiligten sich am Regionalwettbewerb "Jugend forscht".

Ober-Roden - (lö) Sind Bio-Lebensmittel wirklich gesünder als herkömmliche Produkte? Wieviel Grad Celsius bilden die optimale Kältemischung? Wie verhalten sich die Larven des Mehlkäfers? Fragen wie diesen gingen fünf Gruppen der Nell-Breuning-Schule beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“nach. Sie belegten zweite und dritte Plätze oder gewannen Anerkennungspreise.

Die Siebt- und Neuntklässler, viele von übrigens erfahrene „Jugend forscht“-Teilnehmer, trafen sich ein Jahr lang mittwochs oder freitags nachmittags, um an ihren Projekten zu arbeiten. Sie lernten am Beispiel ihrer Versuche, wie naturwissen-schaftliches Experimentieren abläuft. Die Schüler wurden von Ulrike Stiehl-Wege, Christian Surma und Sonja Wieczorek betreut.

Die Geschichte des Wettbewerbs:

Das Vorbild für Jugend forscht kam aus den USA. Dort hatten „Science Fairs“ bereits eine lange Tradition: Bei den im Stil von Messen organisierten Wettbewerben stellten junge Menschen ihre Forschungsprojekte und Erfindungen neben einer fachkundigen Jury auch der breiten Öffentlichkeit vor.

Quelle: Jugend forscht online

Manuel Leyva Cabrera, Isabel Kronshorst und Alexander Ritter von Stockert untersuchten, ob sich der Nitratgehalt in biologisch und herkömmlich angebauten Lebensmitteln unterscheidet. In einer anspruchsvollen Arbeit ermittelten sie mit Hilfe eines Photometers und einer Mikrozentrifuge den Nitratgehalt in Obst- und Gemüsesorten.

Mehlkäferlarven lösten bei Julian Kompa, Lena Rosenberg und Till Weber zunächst einmal das große „Igittigitt“ aus. Nach anfänglicher Abscheu entwickelten sie eine große Fürsorge für diese interessanten Lebewesen.

Markus Koltermann untersuchte zusammen mit Victoria Dehe, welche Substanzen den Stoffwechsel der Hefe beeinflussen. Nach Zugabe von Beispiel Vitamin C oder Taurin (Inhaltsstoff in „Red Bull“), konnten sie anhand der Freisetzung von Kohlendioxid Rückschlüsse auf die Aktivität der Hefe ziehen.

Minus 65 Grad erreichten Leon Kronshorst, Eric Petit und David Rauschert bei ihrer er Suche nach der optimalen Kältemischung und belegten den 3. Platz im Fachgebiet Chemie. Der 1. und 2. Platz wurden in diesem Jahr nicht vergeben.

Florian Braun, Julian Braun und Lucas Raab untersuchten die Wirksamkeit von Oxi-Reinigern, indem sie die Freisetzung von Sauerstoff unter verschiedenen Versuchsbedingungen ermittelten.

Die Wettbewerbssparte Schüler experimentieren

Alle Schülerinnen und Schüler unter 15 Jahren starten in der Wettbewerbssparte „Schüler experimentieren“.

Die Wettbewerbssparte "Schüler experimentieren" findet in der Regel auf Regionalebene statt. In Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gibt es auch Landeswettbewerbe in der Juniorensparte. Wer in einem dieser Bundesländer zum Regionalwettbewerb antritt und gewinnt, kann zur Landesebene aufsteigen. Besonders herausragende Projekte können im Ausnahmefall von der Regionaljury in die Sparte "Jugend forscht" hochgestuft werden.

Quelle: op-online.de

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