KSV hat kaum Spielraum für Investitionen

Beim Wettbewerb „Sterne des Sports“, einer gemeinsamen Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes und der Volks- und Raiffeisenbanken, wurde das KSV-Projekt „Mehr Bewegung in den Kindergarten“ mit dem Stern in Bronze und einer Geldprämie ausgezeichnet. Das Engagement von Übungsleiterin Viola Kühn (links) bei der Zusammenarbeit mit dem Kindergarten Lessingstraße hält vier Jahre an und gewährleistet eine frühzeitige Bewegungsförderung, die nicht nur für die motorische, sondern auch für die geistige, soziale und emotionale Entwicklung der Kinder wichtig ist. Unterstützt wird das Projekt durch die Erzieherinnen, die kindliche Persönlichkeitsentwicklung pflegen und fördern.Foto: Ziesecke

Urberach - (chz) Rasch und unkompliziert ging bei der Jahreshauptversammlung des KSV Urberach die Wahl des neuen Vorstandes über die Bühne. Werner Popp und Hans Ripper wurden in ihren Positionen als erster und zweiter Vorsitzender ebenso mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt wie Schatzmeisterin Birgit Lamprecht und Schriftführerin Siggi Behnicke.

Lediglich Kassiererin Renate San Nicolas stand nicht mehr zur Wahl; für den Posten hat nun Otto Langer für zwei Jahre das Vertrauen der Vereinsmitglieder.

Dem Vorstand steht ein neunköpfiger Wirtschaftsausschuss zur Seite. Die Abteilungsleiter wurden ebenso alle bestätigt wie Aaron von Soosten-Höllings als Vereinsjugendleiter. Er berichtete, dass mit 571 Jugendlichen bei 1 219 Mitgliedern die Quote zwar 46,8 Prozent beträgt und auch viele junge Menschen die Angebote des KSV nutzen. Gleichzeitig bedauerte Aaron von Soosten-Höllings, dass sich kaum jemand in ehrenamtliche Aufgaben einbinden lässt. Popp appellierte in seinem Vorstandsbericht deshalb auch an das Engagement Jugendlicher, zumal der KSV gerade im Bereich Kinder- und Jugend mit dem inzwischen 6. „Stern des Sports“ ausgezeichnet wurde. Er hofft auch auf die Begleitung der Jugendlichen durch einen Erwachsenen, der helfend zur Seite steht.

Die finanzielle Lage des KSV ähnelt jener der meisten Rödermärker Vereine: Schwerpunkt bleibt der Breitensport, da für Extras auf längere Zeit die Mittel fehlen und die laufenden Kosten keinen Spielraum für neue Investitionen zulassen. Popp warb für das Engagement aller Mitglieder, damit vor allem der Veranstaltungssektor weiter gepflegt werden kann. Der trage zur Außenwirkung des Vereins bei und sichere durch seine Einnahmen das wirtschaftliche Überleben.

Nächste größere Veranstaltungen sind am 22. und 23. August der 32. Wandertag des Internationale Volkssportverbandes IVV, sowie vom 4. bis 8. September die Orwischer Kerb. Darüber hinaus lädt der KSV zu besonderen Wettkämpfen ein wie etwa dem Rödermark-Pokal-Turnier der Badmintonabteilung in der städtischen Sporthalle Ober-Roden am 25. und 26. April oder dem Landesligaturnier für Jazz- und Modern Dance am 7. Juli in Nieder-Roden.

Quelle: op-online.de

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