Keine Kamera am Bahnhof Ober-Roden?

Rödermark - Der Verein „Bürger für Sicherheit in Rödermark“ befürchtet einen Kahlschlag auf Kosten der öffentlichen Ordnung.

Auf den Spar- und Streichlisten für den „Kommunalen Rettungsschirm“, so Vorsitzender Wolfgang Schaefer, ständen der Freiwillige Polizeidienst, die Videoüberwachung des Bahnhofs Ober-Roden, die Präventionsarbeit insgesamt und die technische Unterstützung für die „Starenkästen“.

Kummer bereitet dem Sicherheitsverein auch ein Antrag, in dem die FDP-Fraktion den Ausstieg aus „Ringmaster“ fordert. „Warnmeldungen über allgemeine Gefahrenlagen oder Trickbetrügereien würden für die Verbrechensverhinderung völlig nutzlos sein“, begründen dies die Liberalen.

Dieses Argument lässt Schaefer („Der Volksmund sagt: Vorbeugen ist besser als heilen.“) ebenso wenig gelten wie die von der FDP genannten Kosten: „ Der Betrag von rund 9 200 Euro betraf die Kosten für Rödermark und Dietzenbach zusammen, bevor Dietzenbach aus „Ringmaster“ ausstieg.“ Der Verein unterstützt die Bemühungen von Ordnungsamt und Bürgermeister Kern, in Gesprächen mit der Polizei, den Kommunen Obertshausen, Neu-Isenburg und Egelsbach, das System zu modernisieren. Die Übermittlung von Warnmeldungen als SMS oder E-Mail soll die Telefonkosten senken. J lö

Quelle: op-online.de

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