Keine neuen Baugebiete mehr in Ober-Roden und Urberach?

Rödermark ‐ Ist Rödermark an den Grenzen des Wachstums angekommen? Der Entwurf des neuen Flächennutzungsplanes sieht keine neuen Wohngebiete mehr in Ober-Roden, Urberach und Waldacker vor. Von Michael Löw

Keine neuen Wohngebiete mehr, kaum noch zusätzliche Gewerbeflächen und eine Bestandsgarantie für die „Grüne Mitte“ beiderseits des Rödermarkrings: Das sind zentrale Punkte des neuen Flächennutzungsplanes (FNP), den der Vorstand des Planungsverbandes Frankfurt Rhein-Main verabschiedet hat. „Damit wurden praktisch alle wichtigen Anregungen und Argumente der AL in den Entwicklungsplan für die Region übernommen“, lobt Fraktionsvorsitzender Stefan Gerl das Papier, das noch in diesem Jahr vom Parlament des Planungsverbandes verabschiedet werden soll.

Die „Grüne Mitte“ – ein von der AL vor Jahren geprägter Begriff – bleibe im Wesentlichen unbebaut. Vom Tisch sei vor allem ein 20 Hektar großes Gewerbegebiet westlich der Marienstraße genauso wie eine alternative Gewerbefläche an der Albert-Einstein-Straße.

Ein weiterer großer Erfolg ist aus Sicht der AL die Streichung einer Umgehungsstraße östlich von Ober-Roden aus dem FNP. Eine solche Ortsumfahrung spielt in der kommunalpolitischen Diskussion allerdings schon seit vielen Jahren keine Rolle mehr.

Aus den zahlreichen Rödermark betreffenden Änderungen die AL die ihrer Ansicht nach wichtigsten Punkte zusammengestellt und diese Dokumentation samt Kartenmaterial als PDF-Datei auf ihre Internetseite gestellt.

Die Tatsache, dass der Planungsverband das Wohngebiet „Am Steckengarten“ abgelehnt hat, bedeutet aus Sicht der AL das endgültige Aus für diese umstrittenen Pläne. Der Vorstand begründe seine Entscheidung damit, dass die Stadt aufgrund der Bevölkerungsstagnation und des demographischen Wandels neben dem „Karnweg“ sowie den „Rennwiesen“ keine weiteren Baugebiete mehr benötige.

Quelle: op-online.de

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