Killerhaie am Badehaus

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Manchmal braucht man bei den Ferienspielen eben auch eine Pause. Bei dieser Hitze sowieso . . .

Urberach - (chz) Freizeit hinterm Badehaus - außer dem Namen, der Generationen von Kindern und Teamern noch als „Hallenbadfreizeit“ im Gedächtnis ist, und einem seit der Eröffnung des Badehauses verkleinerten Gelände hat sich wenig geändert bei den alljährlich letzten Ferienangeboten der Stadt.

Das Konzept stimmt, die Kinder bewegen sich viel im Schwimmbad, in der Halle Urberach und auf ihrem Gelände, und Kinder und Teamer sind restlos zufrieden.

Neu ist nur die Leitung - Lisa Weidelt (24) löste Nicole Metz nach 13 Jahren als Freizeitleiterin ab, doch auch sie hat schon jahrelange Erfahrung im Team gesammelt.

Um sich hat sie mit Gregor Schubert (24), Andreas Lotz (19) und Fabian Mück (17) drei schon bewährte Betreuer, dazu kamen mit Anna Fantur (19), Alix Michel (19) aus Langen, Christina di Pauli (10) aus Offenthal und Lisa Hesse (16) vier neue Betreuer, die nach der ersten Woche noch mit dem gleichen Elan wie zu Beginn hinter ihrer Aufgabe stehen, was Anna, eine der „Neuen“auf einen kurzen klaren Nenner bringt: „Badehausfreizeit find ich cool!“

Und auch die neue Leiterin formuliert es knapp und deutlich: „Es macht Spaß, alles läuft prima, wir haben keinerlei Probleme.“

So wie hier bei Katharina, hat die Seilbahn am Badehaus nichts von ihrer Anziehungskraft verloren.

Ein paar kleine Schwierigkeiten gab‘s dann doch am ersten Donnerstagabend, der stets mit Grillen und Zelt-übernachtung den letzten Freizeittag einläutet: Das Wetter hatte das diesjährige Thema „Unterwasserwelt“ etwas zu wörtlich genommen und bescherte größere Regengüsse. „Das hat uns zwei Stunden in Verzug gebracht.“ Eine etwas längere Regenpause wurde genutzt, ganz rasch die Zelte für die Übernachtung aufzustellen, ehe es wieder weiterregnete - was den Grillmeistern einige Probleme bescherte.
Eine gute Erfahrung: mittags wird das Essen täglich frisch von der Metzgerei Lang geliefert. Besonders freut sich Lisa Weidelt auch über die Vereinbarung mit der neuen Badehaus-Leitung, zwei statt bisher eineinhalb Stunden am Stück das Schwimmbad nutzen zu dürfen.

Aber Wasser gibt's noch mehr: „Diese Woche wird es anscheinend sehr heiß - da werden wir wohl bald die Wasserbomben auspacken müssen“, sagt Lisa schmunzelnd. Schon zu Beginn der Woche war's so warm, dass gegen Abend Kinder wie Teamer am Zaun zum Badehaus standen und die herüberreichenden Wasserspritzer der Sprinkleranlage auskosteten.

Am Donnerstag kommt dann die letzte Nacht für die 40 Kinder der zweiten Woche, die sich zum Thema passend wunderschöne Gruppennamen gegeben haben: Killerhaie, Titanic, Tigerhaie, Qualle, Schatztruhe, Krabbenkolonie oder Heilige Miesmuschel. Nach dem Schwimmbad und dem Eis vom Bürgermeister werden die Zelte aufgebaut (alle Teilnehmer schlafen in kleinen Zelten, die Teamer im großen). Nach dem Grillen präsentieren sich die Gruppen, etwa mit einer Stunt-Show, einer Bilderausstellung und Ideen rund ums Freizeitthema. Dank Volksbank und Sparkasse als Sponsoren gibt's in diesem Jahr sogar eine Tombola, bei der jedes Los gewinnt.

Quelle: op-online.de

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