Eltern sorgen sich um Verkehrssicherheit ihrer Kinder

Ober-Roden - Sind unsere Kinder nach der Umgestaltung des Ober-Röder Ortskerns auf der Hauptstraße noch sicher? Der Elternbeirat des St. Nazarius-Kindergartens hegt Zweifel. Von Michael Löw

Wir sehen im Wegfall der Fußgängerampel am Marktplatz und des Zebrastreifens gegenüber der Kirche ein sehr großes Sicherheitsrisiko“, sagt Thorsten Hunkel. Skeptisch steht der Elternbeirat auch dem Konzept des „Shared Space“, des zwischen Autos, Radfahrern und Fußgängern gleich aufgeteilten Verkehrsraums, gegenüber. Gibt es keinen Höhenunterschied mehr zwischen Bürgersteig und Fahrbahn, landen Kinder schnell auf der Straße.

Skeptisch steht der Elternbeirat dem Konzept des „Shared Space“, des zwischen Autos, Radfahrern und Fußgängern gleich aufgeteilten Verkehrsraums, gegenüber.

Da spiele es keine Rolle mehr, dass Ober-Rodens neue Mitte zur „Tempo 30“-Zone wird. Bürgermeister Roland Kern stellt die Umbau-Pläne, die die Stadtverordnetenversammlung Mitte September nach ausführlicher Diskussion einstimmig beschlossen hatte, am Donnerstag, 21. Januar, ab 19 Uhr im Kindergarten vor. Im Vorfeld dieses Gesprächs teilte Kern mit, dass die Stadt nun doch an einem Zebrastreifen zwischen Kirche und Marktplatz festhält. Das sei die Konsequenz aus einem Gespräch zwischen Tiefbau- und Ordnungsamt Ende November. Kern geht davon aus, dass die Bauarbeiten Ende Februar oder Anfang März beginnen.

Quelle: op-online.de

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