Kinder sollen auf einem naturnahen Spielplatz am Waldrand toben

Ober-Roden ‐ Mit der Spielstadt in Waldacker und der Kinder- und Jugendfarm an der Rodau hat die Stadt Rödermark bereits zwei Spielplätze, auf denen junge Leute kräftig Hand anlegen können. Ein dritter naturnaher Spielplatz soll innerhalb von zwei bis drei Jahren am Maiglöckchenpfad im Breidert entstehen. Von Daniela Hartmann

Die Stadt will am Maiglöckchenpfad im Breidert einen neuen Spielplatz bauen. Das 2.600 Quadratmeter große Gelände am Waldrand ersetzt den Spielplatz auf dem Kirchengelände in der Erikastraße, der Reihenhäusern weichen muss. Bei der Planung und Umsetzung setzt die Stadt auf Ideen und tatkräftige Unterstützung von Kindern, Eltern, Jugendlichen und Anwohnern.

In den 70er Jahren hatte die evangelische Kirche das Gelände von der Gemeinde Ober-Roden gekauft. Auf dem 2 229 Quadratmeter großen Grundstück sollte ursprünglich ein zweites Gemeindezentrum errichtet werden. 1990 stellte die Kirche der Stadt das Gelände kostenlos zur Verfügung, was den Kindern im Breidert einen neuen Spielplatz bescherte. Das zweite Gemeindezentrum hat sich in Zeiten schrumpfender Kirchen überholt.

Spielplatz in drei Jahren fertig

Die Pläne zur Schließung des Spielplatzes in der Erikastraße stießen 2007 auf rege Proteste der Bevölkerung. Eltern fürchteten um die Freizeitmöglickeiten für ihre Kinder. Die Forderung nach einem Ersatz wurde laut. Mit dem geplanten naturnahen Waldspielgelände, auf dem es unter anderem einen kleinen Bachlauf gibt, kommt die Stadt dieser Forderung nun nach.

Die Bauaktion am Maiglöckchenpfad soll laut Edith Itta, Leiterin des Fachbereichs für Kinder, Jugend und Senioren, frühestens in den Herbstferien beginnen. Die Kinder im Breidert müssen sich dann noch etwa drei Jahre gedulden, bis der neue Spielplatz fertig ist.

Quelle: op-online.de

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