Kinderfarm: Kreis weist Kritik zurück

Rödermark ‐ Verwundert nimmt die Erste Kreisbeigeordnete und Umweltdezernentin Claudia Jäger die Äußerung des Ersten Stadtrats Alexander Sturm zur Kinder- und Jugendfarm Rödermark zur Kenntnis. Von Bernhard Pelka

„Von Anfang an hat der Kreis Offenbach das Vorhaben der Kinder- und Jugendfarm unterstützt. Von einer Behinderung oder einer „Gängelung“ der Kinder- und Jugendfarm kann keine Rede sein!“

Der Kreis Offenbach habe als Träger öffentlicher Belange im Verfahren zur Änderung des Bebauungsplans für das Gelände der Kinder- und Jugendfarm im Januar eine Stellungnahme abgegeben. „In dieser Stellungnahme haben wir zum Planentwurf der Stadt keine Einsprüche oder Bedenken erhoben, sondern lediglich Hinweise und Anregungen gegeben, die auch bereits überwiegend in Vorgesprächen thematisiert wurden“, erläutert Claudia Jäger.

Kritik an Farbe des Eingangstors

Die Untere Naturschutzbehörde hatte in ihrer Stellungnahme zum Beispiel die weiße Farbe des Eingangstors beanstandet. Es solle besser in einem gedeckten Farbton gestrichen sein. Dasselbe gelte für andere Gebäude, die auf dem Gelände entstehen. Auf Kritik stieß überdies die geplante Tierhaltung. Art und Anzahl der untergebrachten Tiere seien im Bebauungsplan zu nennen. Claudia Jägers CDU-Parteikollege Sturm hatte darin eine Behinderung der ehrenamtlichen Arbeit auf der Farm gesehen und dies kritisiert.

Sturm berichtete, der von der Stadt ausgearbeitete Bebauungsplan müsse nun überarbeitet und nochmals offen gelegt werden. „Ich sage ja nicht, dass die Naturschutzbehörde etwas falsch gemacht hat oder nicht nach dem Gesetz handelt. Hier wird aber vielleicht zu wenig abgewogen und jeder Geset zesbuchstabe zu 100 Prozent umgesetzt“, erläuterte Sturm gestern seinen „Denkanstoß“.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Pixelio / Stephanie Hofschläger

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